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Ostprignitz-Ruppin Ahorn adé
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02:18 25.10.2015
Der Ahornbaum auf dem Dorfplatz in Dranse soll gefällt werden. Quelle: Björn Wagener
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Dranse/Wittstock

Der Dorfplatz in Dranse wird sich demnächst optisch verändern. Der große Ahornbaum soll abgeholzt werden. Das hat Bauhofleiter Hans-Joachim Mantey auf MAZ-Nachfrage bestätigt. Denn der Baum sei krank. Der Gemeine Schwefelporling, eine parasitäre Pilzart, habe sich eingenistet und zersetzt das Holz. Das führe inzwischen dazu, dass die Krone leicht vom Wind Schaden nehmen könnte. Da der Baum zudem nah an Parkflächen steht und herabfallende Äste Fahrzeuge beschädigen könnten, habe man sich dazu entschlossen, den Baum zu entfernen. Allerdings solle ein Stück von ihm dennoch bleiben. Der Stamm werde etwas höher abgesägt, sodass er als Träger für Blumenschalen oder ähnliche Lösungen dienen kann. Die Fällgenehmigung sei allerdings noch nicht erteilt. Deshalb gibt es auch noch keinen Termin, wann die Säge angesetzt wird.

Laut Hans-Joachim Mantey habe die Stadt darüber hinaus noch für eine Reihe weiterer Bäume Fällgenehmigungen beantragt oder wird sie beantragen. Dazu zählten zwei Eschen am Dosseteich, die ähnliche Probleme wie das Exemplar in Dranse aufwiesen; eine Eiche am Hotel Röbler Thor; eine Linde in der Geschwister-Scholl-Straße; zwei trockene Eichen und eine Birke im Liebenthaler Weg; eine Linde am Dorfplatz in Fretzdorf; vier Eichen am Verbindungsweg von Fretzdorf nach Gadow; eine Birke an der Straße in Scharfenberg; eine Eiche in Ackerfelde; eine Kastanie im Warnsdorfer Weg in Freyenstein und eine Eiche am Langhagensee in Sewekow. Eine Linde in Gadow wurde bereits gefällt. Bei allen genannten Bäumen sind die Gründe für den jeweiligen Antrag auf Fällgenehmigung entweder Pilzbefall oder Trockenheit. Stadtsprecher Jean Dibbert weist darauf hin, dass ein roter Punkt an einem Baum nicht in jedem Fall bedeutet, dass dieser auch gefällt werden soll. Vielmehr müsse das zunächst immer geprüft werden.

Wolfgang Dost bietet Küstentanne als Markt-Weihnachtsbaum

Manchmal muss ein Baum aber nicht krank sein, um gefällt zu werden. Es genügt seine stattliche Erscheinung – jedenfalls, wenn Weihnachten naht. In diesem Jahr gilt eine Küstentanne aus dem Garten von Wolfgang Dost als aussichtsreicher Kandidat, sein Leben als Festschmuck auf dem Marktplatz zu beschließen. Der Baum sei etwa 35 Jahre alt und mache sich inzwischen so breit, dass es nicht gut fürs Wohnhaus wäre, ihn länger an Ort und Stelle stehen zu lassen. Das hätten mittlerweile auch Fachleute bestätigt, berichtet Wolfgang Dost, dem es allerdings „unendlich leid tut“, sich von dem Baum trennen zu müssen.

Angebote von Grundstücksbesitzern, die eigenen Bäume als städtische Weihnachtsbäume zu nutzen, gebe es genügend, sagt Hans-Joachim Mantey. Noch seien nicht überall die endgültigen Entscheidungen getroffen.

Sicher sei jedoch, dass außer am Wittstocker Marktplatz auch wieder an den Kreisverkehren an den Ortsausgängen in Richtung Heiligengrabe und Scharfenberg Weihnachtsbäume aufgestellt werden sollen.

Von Björn Wagener

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