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Aktionstag der GAB in Wittstock

Projekte im Blick Aktionstag der GAB in Wittstock

Die Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung (GAB) stellte sich am Dienstag bei einem Aktionstag vor. Besucher konnten sich dabei über die verschiedenen Angebote und Projekte informieren. Die Gebrauchtartikelböse ist zwar ein wichtiger, aber längst nicht der einzige Bereich, den die GAB abdeckt.

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Beatrice Köhler, Anika Dormann und Gabriele Henning (v.l.) von der Alltagswerkstatt.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. In der Alltagswerkstatt ist der Name Programm: Junge Mütter lernen dort vieles, was sie brauchen, um den Alltag mit Kind zu meistern – unter anderem ein Haushaltsbuch zu führen, Bewerbungen richtig zu erstellen, Handarbeiten zu erlernen oder zu kochen und sich über gesunde Ernährung zu informieren. Auch geht es darum, wo welche Leistungen wie beantragt werden können und was bei Behördengängen zu beachten ist. Probleme wie Essstörungen, Drogen oder Alkohol werden ebenfalls thematisiert. Geleitet wird die Alltagswerkstatt von Gabriele Henning. Sie stand am Dienstag am Waffeleisen und versorgte die Besucher der GAB in der Wittstocker Jahnstraße 1 mit dem süßen Backwerk. Denn die dortige Einrichtung hatte zu einem Aktionstag geladen.

Löffelstube und Tastothek

Die GAB ist in erster Linie zwar für ihre Gebrauchtartikelbörse und vor allem die gebrauchten Möbelangebote bekannt, aber längst nicht jeder weiß, dass sich unter ihrem Dach noch eine Reihe weiterer Projekte befindet. Die Löffelstube versorgt Bedürftige mit Lebensmitteln. In der „Tastothek, therapeutisches Spielzeug“ werden Puzzles, bunte Figuren und allerhand sonstige Hilfsmittel für die Frühförderung von Kindern hergestellt. Abnehmer sind zum Beispiel Kitas oder auch der Verein Lebenshilfe Prignitz. Die kreativen und gleichzeitig handwerklichen Arbeiten übernehmen sogenannte Ein-Euro-Jobber, die jeweils für ein Jahr beschäftigt werden. Brigitte Liebetrau, die Leiterin der GAB am Standort Wittstock, nennt das Angebot gern ein „Sprungbrett in den ersten Arbeitsmarkt“. Schon öfter hätten es Arbeitsuchende geschafft, wieder eine langfristige Stelle zu finden. Außerdem gebe es das Projekt „Leder in Wittstock“, bei dem bei der Herstellung von pädagogisch wertvollem Spielzeug Leder verwendet wird.

Busbegleiterin im Einsatz

Ebenfalls unter dem Dach der GAB arbeitet Busbegleiterin Andrea Brendel. Sie ist täglich in Schulbussen unterwegs und achtet darauf, dass sich die Kinder auf der Fahrt so benehmen wie sie sollen. Dabei habe sie schon vieles erlebt berichtet sie. Wenn sich etwa eine Prügelei anbahnt oder die Kinder meinen, im Bus Fußball spielen zu müssen, weise sie sie darauf hin, dass das nicht geht.

Von Björn Wagener

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