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Ostprignitz-Ruppin Alle Kitas machen dicht in Neuruppin
Lokales Ostprignitz-Ruppin Alle Kitas machen dicht in Neuruppin
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00:30 25.05.2015
Am kommenden Freitag hängen Hunderte Kinder und ihre Eltern in der Luft. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Eine Woche war es ruhig im Kreis Ostprignitz-Ruppin – nach Pfingsten wollen die Kita-Erzieher aber auch im Norden Brandenburgs wieder streiken. Und diesmal werden noch mehr Eltern betroffen sein als bisher, glaubt Claudia Seipelt von der Gewerkschaft Verdi. Sie hält den Kontakt zu rund 500 Kitas im Nordwesten Brandenburgs. Einzelheiten konnte sie gestern noch nicht nennen: „Aber die Bereitschaft zum Streik ist sehr groß.“

Die Stadt Neuruppin geht davon aus, dass sich diesmal sämtliche städtischen Kindereinrichtungen am Streik beteiligen. „Nach heutigem Kenntnisstand müssen voraussichtlich alle 13 Kindertagesstätten und Horte der Stadt am Freitag, 29. Mai, geschlossen bleiben“, teilte Stadtsprecherin Michaela Ott gestern auf Nachfrage mit. Ob der Streik in Neuruppin mehr als diesen einen Tag lang dauert, wusste die Stadtverwaltung gestern noch nicht. Betroffen sind 1437 Kinder. Die Stadt will alle Eltern so schnell wie möglich informieren.

Die Kreisverwaltung geht davon aus, dass auch ihre Kita Lila Sausewind in Neuruppin in der kommenden Woche bestreikt wird. Wann genau, das musste Kreissprecherin Britta Avantario offen lassen. Die Horte an den Förderschulen in Kyritz und Wittstock und die Kita Alleemäuse in Neuruppin beteiligen sich nicht am Ausstand.

„Bei uns wird diesmal nicht gestreikt. Gott sei Dank“, sagt Hilmar Herms, der im Fehrbelliner Rathaus für die Kindertagesstätten zuständig ist. Bei der vergangenen Streikwelle hatten gleich drei Kitas der Luchregion mitgemacht. Zwar konnten dank des Entgegenkommens von Erziehern und Eltern alle Kinder in anderen Einrichtungen betreut werden. „Es war aber eine harte Probe für uns. So etwas möchte man nicht öfter haben“, sagt Herms. Er rechnet aber auch nicht mit weiteren Ausständen in Fehrbellin. Beim ersten Streik haben die Erzieher „aus Sympathie“ mitgemacht – auch wenn sie der Meinung waren, dass die Forderungen der Gewerkschaften nicht den Kern des Problems treffen. Denn eigentlich wollen diese nicht an erster Stelle mehr Geld haben, sondern sie fordern eine bessere Altersversorgung und mehr Personal, um die Aufgaben im Kita-Alltag bewältigen zu können.

Die Verwaltungen in Lindow, Rheinsberg und im Amt Temnitz hatten noch keine Informationen, ob und wann ihre Kita-Erzieherinnen streiken.

Von Reyk Grunow und Celina Aniol

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