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Allein mit einem Berg aus Wolle

Doris Sperling will für Obdachlose stricken Allein mit einem Berg aus Wolle

Ein Wolle-Berg türmt sich mittlerweile in Wernikow auf. „Ich bräuchte unbedingt Leute, die mir beim Stricken helfen können“, sagt Doris Sperling. Sie selbst lässt schon buchstäblich die Nadeln glühen, aber trotzdem kann sie nicht alles allein schaffen.
Der Plan: Die warmen Sachen – Mützen, Schals, Socken, Handschuhe – sollen Obdachlosen zugutekommen.

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Wer hilft beim Stricken? Doris Sperling will einen Wolle-Berg verarbeiten.

Quelle: Björn Wagener

Wernikow. Schließlich gehören Doris und Andreas Sperling zur Helfer-Crew, die dafür sorgen wird, dass das traditionelle vom Schlagerstar Frank Zander initiierte Weihnachtsessen für Obdachlose im Estrel-Center in Berlin reibungslos über die Bühne geht. Doch Doris Sperling will nicht nur das Service-Team verstärken, sondern eben auch selbst gestrickte Sachen für die Obdachlosen mit nach Berlin nehmen (die MAZ berichtete). Dabei ist es ganz gleich, ob jemand schon fertige Sachen bei ihr abgibt oder sich Wolle abholt, um sie dann zu verarbeiten. Hauptsache ist, der Wolle-Berg wird etwas kleiner.

Unter den vielen Woll-Spenden, die seit dem ersten Aufruf in der MAZ eingegangen sind, befindet sich zum Teil auch ganz neue, originalverpackte Ware. Und nicht nur das: Sogar Rohwolle vom Alpaka ist eingetroffen. „Die hält so warm, das ist wie ein Ofen“, sagt Doris Sperling. Sie hat es ausprobiert. Für diese spezielle Wolle habe sie aber jemanden gefunden, der daraus warme Kleidungsstücke machen kann.

Aber egal, welche Wolle: Es soll auf keinen Fall Material verschwendet oder gar weggeworfen werden: „Das kommt nicht infrage“, stellt sie klar. Sollte es also Hobby-Strickerinnen und -Stricker oder ganze Strickzirkel geben, die noch freie Kapazitäten haben – hier böte sich eine umfangreiche Aufgabe.

Fertig gestrickte Kleidungsstücke werden noch bis zum 14. Dezember im Büro der Evangelischen Kirchengemeinde in der St.-Marien-Straße 8 in Wittstock oder bei der BHG in der Pritzwalker Straße 31 entgegengenommen – unter dem Kennwort „Estrel 2013“. Wer sich an der Aktion beteiligen möchte, sollte nur eines beachten: Gebrauchte Sachen werden nicht angenommen, auch keine gekauften.

Interessenten können sich ab dem 1. November jeweils ab 17 Uhr bei Doris Sperling melden: Tel. 03394/44 50 33.

Von Björn Wagener

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