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Alltagshelden und Heldinnen auf der Bühne

Kyritz Alltagshelden und Heldinnen auf der Bühne

Mit Helden im wahrsten Sinne des Wortes beschäftigen sich 20 Schüler aus der Kyritzer Goethe-Grundschule und der Carl-Diercke-Oberschule ein ganzes Schuljahr hindurch. Herausgekommen ist dabei ein spannendes Theaterstück, das nun vor Eltern und Mitschülern uraufgeführt.

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Der rasende Bussfahrer wird gleich von einem „Helden“ zur Vernunft gebracht.

Quelle: André Reichel

Kyritz. Ein ganzes Schuljahr hindurch beschäftigten sich rund 20 Mädchen und Jungen aus der 5. und 6. Klasse der Kyritzer Goethe-Grundschule und einige Schüler der Carl-Diercke-Oberschule im Rahmen eines von der Stadt Kyritz unterstützten Theaterprojektes mit dem Thema „Alltagshelden und Heldinnen“. Als krönender Abschluss wurde nun das daraus resultierende gleichnamige Theaterstück am Freitag gleich zwei Mal in der Aula der Carl-Diercke-Schule uraufgeführt.

Am Donnerstagabend zeigten die jungen Künstler vor den Eltern ihr Können und am Freitagvormittag waren die Klassenkameraden ihrer Jahrgangsstufen eingeladen. Ihr Lampenfieber hatten die Mädchen und Jungen glanzvoll überspielt, als der Vorhang aufging und Flutlichter die Bühne erhellte. In mehreren Spielszenen verdeutlichten die Schüler, was sie als heldenhaftes Handeln betrachten oder auch, wie ein Held ihrer Meinung nach aussieht. So gab es in einer Handlung einen rasenden Busfahrer, der auf nichts und Niemand rücksicht nahm. Erst durch das tapfere Eingreifen eines „Superhelden“ wurde dem Einhalt geboten. In einer anderen Szene wurde ein „Held“ gerufen, damit er Menschen aus einem steckengebliebenen Fahrstuhl befreit. Dieser erwies sich als hilfsbereit, benötigte aber allzu menschlich selbst Hilfe, um es zu schaffen.

Mit derartigen Gedanken rund um „Helden“ beschäftigten sich die Schüler nicht nur auf der Bühne. So entstanden mit Hilfe der Potsdamer Medienpädagogin Kristin Ehlert kleine Videos, in denen die Schüler einzeln darüber berichten, was und wen sie als heldenhaft betrachten. Die Projektleiterin Sarah Reinecke war zu Recht stolz auf ihre Nachwuchskünstler, von denen rund die Hälfte Flüchtlingskinder aus Syrien sind. „Es ist somit auch ein gelungenes Integrationsprojekt“, sagte Sarah Reinecke.

Von André Reichel

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