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Ostprignitz-Ruppin Allzweckwaffe kann auch Schnee schieben
Lokales Ostprignitz-Ruppin Allzweckwaffe kann auch Schnee schieben
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00:17 29.12.2017
Für den Winterdienst auf den Gemeindestraßen von Wusterhausen ist das neue Räumfahrzeug unerlässlich. Vorarbeiter Heiko Schulz (vorn) und Marcel Drange machen sich noch mit der modernen Technik vertraut. Quelle: Wolfgang Hörmann
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Wusterhausen

Pünktlich zum Weihnachtsfest und noch rechtzeitig vor dem ersten richtigen Schneefall dieses Winters hat sich die Gemeinde Wusterhausen mit einem neuen, winterdiensttauglichen Fahrzeug selbst beschert. Im Sommer bestellt, am vergangenen Donnerstag aus Arnstadt abgeholt, wurde es am Freitag schon mal vorgezeigt.

Wie es sich gehört, schenkte man sich Nützliches, von dem alle etwas haben sollen. Durchaus auch die Männer vom kommunalen Bauhof. Sie stehen vor der ersten Räum- und Streusaison in Eigenregie auf allen kommunalen Straßen. Bisher kam die Bauhof-Brigade nur punktuell zum Einsatz. Für den Großteil des Winterdienstes gönnte sich die Verwaltung Dienstleister „von außen“. Das ging ins Geld, regelten doch Verträge eine bestimmte Anzahl von Einsatztagen, die bezahlt werden mussten, auch wenn sie dann aufgrund günstiger Witterung gar nicht benötigt wurden. Ein neues Modell sollte her. Das Thema wurde ab dem Frühjahr diskutiert und mündete in einer selbstbewussten Entscheidung der Gemeindevertreter: Das machen wir künftig selbst.

Wandelbarer Alleskönner

Ohne ausreichend passende Technik ging das aber nicht. Nach gründlichem Abwägen im zuständigen Fachbereich des Rathauses und bei den Gemeindevertretern fiel die Entscheidung zugunsten eines „Fuso-Canter“. Der Mitsubishi- Laster mit 180 PS unter der Haube punktete vor allem gegenüber Konkurrenten damit, dass er ein Verwandlungskünstler ist. Die längste Zeit des Jahres ist das Auto für den Normalbetrieb ein Pritschenwagen, der sich mit entsprechenden Umrüstungen auch zum Heckeschneiden, zum Mähen von Banketten oder Reinigen von Rinnen und Gossen verwenden lässt. In der deutlich kürzeren Eiszeit tritt es dann nach Anbau von Schnee-Schiebeschild und Streuaufsatz zum Winterdienst an. Der Neue hat mit allem Drum und Dran rund 115 000 Euro gekostet. Benötigt wird er auf insgesamt rund 80 Kilometern Gemeindestraßen, unterstützt von einem „Fumo“. Das Multicar ist deutlich kleiner.

Für das bisherige bisschen Winter am Morgen des 11. Dezember reichte der Kleine noch aus. Kommt mehr Schnee vom Himmel, steht jetzt ein PS-starker Helfer in der Garage. „Wir fühlen uns mit der Neuanschaffung und der schon vorhandenen Technik gut aufgestellt für den Winter“, sagt Fachkoordinatorin Melanie Füllgraf. Sie und ihre Mitstreiter verfahren nach einem Plan. Zuerst werden die sogenannte „Schulbusstrecken“, die Ortsverbindungsstraßen und die Plätze vor Kindertagesstätten und der Schule geräumt und abgestumpft, danach Anlieger- und Wohnstraßen. „Von mir aus kann es mit Eis und Schnee ruhig noch dauern, aber einmal wenigstens muss es sein. Es juckt schon, die neue Technik auszuprobieren“, bekennt Stammfahrer Heiko Schulz. Bei der Jungfernfahrt von Arnstadt nach Hause hat er sich bei mildem Wetter mit seinem Winter-Arbeitsplatz vertraut gemacht. Marcel Drange ist der zweite Mann „auf dem Bock“. Insgesamt stellen immer jeweils vier Männer dem Winterdienst. Ein zweites Quartett steht als Reserve bereit.

Von Wolfgang Hörmann

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