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Ostprignitz-Ruppin Alt Daber als Mekka für nordische Walker
Lokales Ostprignitz-Ruppin Alt Daber als Mekka für nordische Walker
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00:18 25.03.2016
Elke Baude kündigt die bevorstehenden Veranstaltungen in und um den Daberturm an. Quelle: Claudia Bihler
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Wittstock

Einen neuen Bewohner haben die Ausstellungsräume im Daberturm in Alt Daber – und kann damit nun auch sein Maskottchen leibhaftig zeigen: Noch muss für den prachtvollen Uhu der passende Platz gefunden werden, doch bereits heute macht er Eindruck. „Ein verunglücktes Tier“, sagt Vize-Bürgermeister Dieter Herm: Der Nachtvogel hatte sich in einem Weidezaun verfangen. „Anders hätten wir ihn wohl auch nicht ausstellen können“, sagt Herm: „Uhus stehen auf der Roten Liste und sind vom Aussterben bedroht, insofern sind sie sehr selten in Ausstellungen anzutreffen. Aber wir haben alle nötigen Genehmigungen erhalten.“

Der Uhu also wird die Besucher erwarten, die ab April wieder die Ausstellungen in und um den Daberturm besuchen können. Der Kräutergarten ist bereits wieder auf Vordermann gebracht worden, und für den Modellpark historischer Häuser aus dem gesamten Landkreis wird es zwei neue Modelle geben. Elke Baude, als Tourismusfachfrau der Stadt neben der Stadtinformation auch für den Daberturm und die Aussichtsplattform auf das Schlachtfeld des Dreißigjährigen Krieges zuständig: „Um 13.30 Uhr am 1. April werden die Modelle übergeben. Eines der beiden Modelle, die die Firma Nestor übergibt, wird dann das Telschower Haus in Wittstock sein.“ Das Haus wurde vor 450 Jahren „Auf der Freiheit“ gebaut und war Wittstocks erste Poststation: Von hier aus konnten Passagiere mit der Postkutsche in 23 Stunden und 45 Minuten Berlin erreichen. Das Schloss Freyenstein wird das zweite Gebäude sein, das dann im Alt Daberer Modellpark gezeigt wird.

Rufbus fährt ab Alt Daber

Von elf bis 16 Uhr wird der Turm zunächst geöffnet sein – und während der Woche auch mit dem Bus erreichbar: Der fährt um 12.53 Uhr in Wittstock an der Haltestelle Sankt Marien ab. „Und wer mit dem Bus zurückfahren möchte, kann sich an uns wenden“, sagt Baude: „Wir holen dann den Rufbus, der um 16.25 Uhr wieder nach Wittstock fährt.“

Die erste Großveranstaltung kündigt sie für den 1. Mai an. Dann sind wieder alle sportlichen Fußgänger zum Nordic-Walking-Tag eingeladen. „In den vergangenen Jahren haben wir regelmäßig rund 120 Teilnehmer zu gast.“ Stöcke sind Pflicht: „Wir walken, wir wandern nicht.“ Wer keine Walking-Stöcke besitzt, kann sich bei den Veranstaltern auch welche leihen. Ab 9.30 Uhr geht es auf die passenden Strecken im Nordic-Walking-Park. Drei Distanzen werden angeboten, und zwar über drei, acht oder zwölf Kilometer Länge.

Familienfest in Alt Daber

Nach der Walking-Veranstaltung wird dann rund um den Turm zu einem Familienfest eingeladen, zu dem für Groß und Klein ein Unterhaltungsprogramm vorbereitet ist. Aber auch Wanderer sollen künftig in Alt Daber nicht zu kurz kommen. gemeinsam mit der Forst legt die Stadt drei Wanderwege an. Einer mit einer Länge von 20 Kilometern ist bereits fertig gestellt und führt unter anderem nach Heiligengrabe. Dieter Herm beschreibt den Unterschied zwischen Wandern und Walken: „Beim Walken genießt man einfach so die Natur. Unsere Wanderwege dagegen sollen von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit führen.“

Von Claudia Bihler

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