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Alt Ruppin muss verzichten

Neuruppin Alt Ruppin muss verzichten

Großen Sturmschäden, kaputte Bänke, ein zerstörter Zaun: Der Ortsbeirat von Alt Ruppin hatten sich aus der Neuruppiner Stadtkasse im nächsten Jahr eine Zuschuss von 30 000 Euro erhofft. Das Geld wollte er vor allem für Arbeiten auf der Halbinsel ausgeben. Jetzt ist klar: 30 000 Euro wird es nicht geben.

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Der Ortsbeirat hatte den Zaun am Seebad gerade erste erneuert – Sturm Xavier hat ihn jetzt wieder zerstört.

Quelle: Foto: Reyk Grunow

Alt Ruppin. Der Ortsbeirat von Alt Ruppin wird im kommenden Jahr die erhoffte 30 000 Euro als Zuschuss für Arbeiten auf der Halbinsel aus der Neuruppiner Stadtkasse nicht bekommen. Bei einer Klausurberatung zum Stadthaushalt 2018 am Montag hatte Bürgermeister Jens-Peter Golde klargestellt, dass er wenig Chancen für einen solchen Zuschuss sieht, und die Alt Ruppiner gebeten, ihren Antrag zurückzuziehen. Das tat Ortsvorsteherin Heidemarie Ahlers (SPD) schließlich, wenig begeistert.

Geld für Arbeiten auf der Halbinsel können die Alt Ruppiner trotzdem ausgeben – wenn auch nicht die Summe, die sie sich erhofft hatten. Schon im vergangenen Jahr hatten die Stadtverordneten für Alt Ruppin einen Zuschuss von 20 000 Euro beschlossen. Mit diesem Geld wollte der Ortsbeirat vor allem das Seebad wieder auf Vordermann bringen. Tatsächlich waren für die geplanten Arbeiten am Ende aber nur rund 12 000 Euro nötig, so Baudezernent Arne Krohn. Über die restlichen 8000 Euro könnte der Ortsbeirat natürlich weiterhin verfügen, sagte Krohn.

Ortsvorsteherin Ahlers erschien das wenig angesichts der Schäden, die Sturm Xavier angerichtet hat. Doch um diese Schäden müsste sich der Ortsbeirat gar nicht kümmern, so Krohn. Das wäre ohnehin Aufgabe der Stadt. Wann das Seebad repariert wird, konnten er wegen der großen Schäden überall in Neuruppin aber noch nicht sagen.

Von Reyk Grunow

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