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Ostprignitz-Ruppin Alt Ruppin muss verzichten
Lokales Ostprignitz-Ruppin Alt Ruppin muss verzichten
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00:21 22.10.2017
Der Ortsbeirat hatte den Zaun am Seebad gerade erste erneuert – Sturm Xavier hat ihn jetzt wieder zerstört. Quelle: Foto: Reyk Grunow
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Alt Ruppin

Der Ortsbeirat von Alt Ruppin wird im kommenden Jahr die erhoffte 30 000 Euro als Zuschuss für Arbeiten auf der Halbinsel aus der Neuruppiner Stadtkasse nicht bekommen. Bei einer Klausurberatung zum Stadthaushalt 2018 am Montag hatte Bürgermeister Jens-Peter Golde klargestellt, dass er wenig Chancen für einen solchen Zuschuss sieht, und die Alt Ruppiner gebeten, ihren Antrag zurückzuziehen. Das tat Ortsvorsteherin Heidemarie Ahlers (SPD) schließlich, wenig begeistert.

Geld für Arbeiten auf der Halbinsel können die Alt Ruppiner trotzdem ausgeben – wenn auch nicht die Summe, die sie sich erhofft hatten. Schon im vergangenen Jahr hatten die Stadtverordneten für Alt Ruppin einen Zuschuss von 20 000 Euro beschlossen. Mit diesem Geld wollte der Ortsbeirat vor allem das Seebad wieder auf Vordermann bringen. Tatsächlich waren für die geplanten Arbeiten am Ende aber nur rund 12 000 Euro nötig, so Baudezernent Arne Krohn. Über die restlichen 8000 Euro könnte der Ortsbeirat natürlich weiterhin verfügen, sagte Krohn.

Ortsvorsteherin Ahlers erschien das wenig angesichts der Schäden, die Sturm Xavier angerichtet hat. Doch um diese Schäden müsste sich der Ortsbeirat gar nicht kümmern, so Krohn. Das wäre ohnehin Aufgabe der Stadt. Wann das Seebad repariert wird, konnten er wegen der großen Schäden überall in Neuruppin aber noch nicht sagen.

Von Reyk Grunow

Noch müssen die Neuruppiner bezahlen, wenn sie Grünabfälle oder Herbstlaub zur Deponie bringen – ab dem kommenden Jahr soll das kostenlos möglich sein. Die Stadtwerke planen eine eigene Grünabfallsammelstelle auf dem Gelände des Klärwerks. Ziel ist es, aus dem Abfall Strom und Wärme zu gewinnen.

22.10.2017

Zum Fontanejahr 2019 soll der Karwer Gutspark wieder hergestellt sein. Das hat sich der neu gegründete Parkverein unter Vorsitz von Krafft von dem Knesebeck als Aufgabe gestellt. Zugewachsene Sichtachsen sollen geöffnet, 100 Kirschbäume gepflanzt, Aufwuchs entfernt werden. Damit der Park 2019 so wieder aussieht, wie ihn Fontane beschrieb.

22.10.2017

Genau zwei Wochen dauerte es, bis am Donnerstag der letzte von insgesamt 110 Bäumen von der Fahrbahn zwischen Lohm und Voigtsbrügge (Ostprignitz-Ruppin) weggeräumt war. Erst jetzt ist das ganze Ausmaß des Schadens durch Sturm „Xavier“ so richtig sichtbar: Auf dem mehrere Kilometer langen Abschnitt ist die Straße völlig kaputt.

22.10.2017
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