Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Alt Ruppin will Geld für seine Badestelle
Lokales Ostprignitz-Ruppin Alt Ruppin will Geld für seine Badestelle
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 07.11.2016
Die Badestelle in Alt Ruppin ist durchaus beliebt. Quelle: Peter Geisler
Anzeige
Neuruppin

Eine heftige Diskussion hat der Antrag des Ortsbeirates Alt Ruppin ausgelöst, dass die Fontanestadt im nächsten Jahr 20 000 Euro für die Sanierung der Badestelle auf der Halbinsel bereitstellen soll. Es müssten der Schilfbewuchs entfernt, der lückenhafte und ramponierte Zaun erneuert und mehrere Umkleidekabinen errichtet werden, sagte Christiane Doll (SPD) am Donnerstagabend beim Bauausschuss. Zudem sollte geprüft werden, ob Wasserrutschen oder ein Sprungturm errichtet werden könnten – so wie es diese früher einmal gab, als Alt Ruppin den Beinamen „Märkisches Kur- und Seebad“ trug.

Die Halbinsel ist als Wald ausgewiesen

Marga Reinus glaubte, sich verhört zu haben. „Das ist eine Badestelle ohne Rutsche oder vergleichbare Anlagen“, sagte die Bauamtsleiterin. Ein zweites Freibad neben dem Jahnbad könne sich die Stadt nicht leisten, betonte Arne Krohn. Der Baudezernent verwies zudem darauf, dass selbst die deutlich höher frequentierte Badestelle in Neuglobsow am Stechlinsee ohne Umkleidekabinen auskomme. Indes plädierte Siegfried Wittkopf (Linke), einst Ortsvorsteher von Alt Ruppin, dafür, ein Konzept für die Halbinsel zu erarbeiten. Denn da diese derzeit als Wald ausgewiesen ist, könne sich dort gar kein Tourismus entwickeln.

Sechs Abgeordnete enthalten sich

Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde (Pro Ruppin) will, dass die Badestelle in Alt Ruppin nun mit in die Studie aufgenommen wird, in der im nächsten Jahr die Entwicklungsmöglichkeiten für das Jahnbad untersucht werden sollen. Zugleich versprach Golde, dass das Rathaus nach einer Finanzierung suchen werde, damit an der Badestelle in Alt Ruppin wenigstens dringende Sofortmaßnahmen realisiert werden können. Dafür werde sicher noch Geld im Haushalt da sein, so Golde. Auf eine Summe wollte sich der Bürgermeister allerdings nicht festlegen. Der Antrag aus Alt Ruppin wurde denn auch ohne eine konkrete Summe bestätigt – allerdings nur von zwei Abgeordneten. Einer war dagegen, sechs enthielten sich.

Baudezernent Krohn hatte zuvor betont, dass im für 2017 geplanten Baubudget der Betrag von 20 000 Euro auf keinen Fall aufgebracht werden könne. Vielmehr reiche der Etat gerade einmal, um die Anlagen und Straßen der Stadt auf einem „unterdurchschnittlichen Level“ zu erhalten.

Von Andreas Vogel

Die Detektive des Jobcenters Ostprignitz-Ruppin haben erneut die 19-jährige Mutter zweier kleiner Kinder besucht, der die Behörde seit einem Monat kein Geld mehr zahlt. Die Behörde vermutet, dass die Rheinsbergerin mit dem Vater ihrer fünf Wochen alten Tochter zusammenlebt. Das bestreitet diese.

07.11.2016

Es ist weiter unklar, was aus dem einstigen Herrenhaus im Neuruppiner Ortsteil Radensleben wird. Die Neuruppiner Wohnungsgesellschaft NWG hat zwar auf Beschluss der Stadtverordneten das Denkmal gesichert und 266 000 Euro investiert, doch ein Zentrum für die Dorfgemeinschaft wird dort wohl nicht entstehen.

07.11.2016

Vor mehr als 30 Jahren hat Horst Grabow in Blesendorf ein Windrad aus 64 alten Badeöfen errichtet. Obwohl die Bäume heute des Windstrom beeinträchtigen, kann er damit immer noch seinen Haushalt mit Energie versorgen.

07.11.2016
Anzeige