Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Alt Ruppiner seit neun Jahren vertröstet

Warten auf neue Gehwege Alt Ruppiner seit neun Jahren vertröstet

In der Alt Ruppiner Anna-Petrat-Straße warten die Anlieger seit neun Jahren auf neue Bürgersteige. Obwohl die Hauseigentümer den Gehweg selbst bezahlen wollen, geht es im Neuruppiner Tiefbauamt offenbar nicht voran, kritisiert die Ortsbürgermeisterin Heidemarie Ahlers. Auf den kaputten Bürgersteigen sei es bereits zu mehreren Unfällen gekommen.

Voriger Artikel
Kyritz: Minderjährige im Vollrausch
Nächster Artikel
Radfahrer haben in Alt Ruppin das Nachsehen

Heidemarie Ahlers lässt nicht locker.

Quelle: Christian Schmettow

Alt Ruppin. Den Anwohnern der Anna-Petrat-Straße in Alt Ruppin geht langsam die Geduld aus. Auch die Ortsvorsteherin Heidemarie Ahlers ist sauer: „Seit neun Jahren kämpfen wir darum, dass die Anna-Petrat-Straße einen vernünftigen Gehweg bekommt. Immer wieder sind wir aus dem Haushalt rausgeflogen“, schimpft sie.

Zuletzt hatte das Neuruppiner Tiefbauamt die Alt Ruppiner Ortsvorsteherin auf Anfang dieses Jahres vertröstet. „Die Vorplanung sollte heute eigentlich auf dem Tisch liegen“, sagte Heidemarie Ahlers am Donnerstagabend im Alt Ruppiner Ortsbeirat. Dann hätte man den Anwohnern auch Preise nennen können, was die Gehwege kosten sollen. Allein, das Papier war bis Donnerstag nicht in Alt Ruppin eingetroffen.

Geplant ist, die Gehwege an der Straße durch das Alt Ruppiner Einfamilienhausgebiet allein von den Anwohnern bezahlen zu lassen. Bei solchen Projekten kann dann mit geringeren Standards weitaus billiger gebaut werden, als es die Stadt tun könnte, so dass die Hausbesitzer unter dem Strich immer noch billiger wegkommen.

Wie in Alt Ruppin offenbar üblich, diskutierten am Donnerstagabend die Bürger auch dann noch lautstark mit, als die Einwohnerfragestunde längst beendet war. Einer forderte, auch die Fahrbahn grundhaft zu erneuern, statt sie jedes Jahr nur zu flicken. Die Linienbusse hätten die ausgebesserten Stellen auch in diesem Jahr längst wieder kaputtgefahren. Heidemarie Ahlers riet aber dringend davon ab, die gesamte Straße nur von den Anwohnern bezahlen zu lassen. Sie hofft weiter auf Zahlen aus dem Neuruppiner Rathaus. Sobald die vorliegen, lädt sie alle Anlieger zur Einwohnerversammlung ein.

Von Christian Schmettow

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg