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Ostprignitz-Ruppin Alt Ruppiner seit neun Jahren vertröstet
Lokales Ostprignitz-Ruppin Alt Ruppiner seit neun Jahren vertröstet
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00:17 08.02.2016
Heidemarie Ahlers lässt nicht locker. Quelle: Christian Schmettow
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Alt Ruppin

Den Anwohnern der Anna-Petrat-Straße in Alt Ruppin geht langsam die Geduld aus. Auch die Ortsvorsteherin Heidemarie Ahlers ist sauer: „Seit neun Jahren kämpfen wir darum, dass die Anna-Petrat-Straße einen vernünftigen Gehweg bekommt. Immer wieder sind wir aus dem Haushalt rausgeflogen“, schimpft sie.

Zuletzt hatte das Neuruppiner Tiefbauamt die Alt Ruppiner Ortsvorsteherin auf Anfang dieses Jahres vertröstet. „Die Vorplanung sollte heute eigentlich auf dem Tisch liegen“, sagte Heidemarie Ahlers am Donnerstagabend im Alt Ruppiner Ortsbeirat. Dann hätte man den Anwohnern auch Preise nennen können, was die Gehwege kosten sollen. Allein, das Papier war bis Donnerstag nicht in Alt Ruppin eingetroffen.

Geplant ist, die Gehwege an der Straße durch das Alt Ruppiner Einfamilienhausgebiet allein von den Anwohnern bezahlen zu lassen. Bei solchen Projekten kann dann mit geringeren Standards weitaus billiger gebaut werden, als es die Stadt tun könnte, so dass die Hausbesitzer unter dem Strich immer noch billiger wegkommen.

Wie in Alt Ruppin offenbar üblich, diskutierten am Donnerstagabend die Bürger auch dann noch lautstark mit, als die Einwohnerfragestunde längst beendet war. Einer forderte, auch die Fahrbahn grundhaft zu erneuern, statt sie jedes Jahr nur zu flicken. Die Linienbusse hätten die ausgebesserten Stellen auch in diesem Jahr längst wieder kaputtgefahren. Heidemarie Ahlers riet aber dringend davon ab, die gesamte Straße nur von den Anwohnern bezahlen zu lassen. Sie hofft weiter auf Zahlen aus dem Neuruppiner Rathaus. Sobald die vorliegen, lädt sie alle Anlieger zur Einwohnerversammlung ein.

Von Christian Schmettow

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