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Alter Bahndamm wird zum Radweg

Karl-Marx-Hof Alter Bahndamm wird zum Radweg

Der alte Bahndamm zwischen Wulfersdorf und Freyenstein wird zum Radweg. Die Arbeiten haben kürzlich begonnen. Zurzeit wird bei Karl-Marx-Hof Erde aufgefüllt und Tragschicht eingebracht. Im Oktober soll alles fertig sein

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Der Bau des Radweges von Wulfersdorf nach Freyenstein hat kürzlich begonnen.

Quelle: Björn Wagener

Karl-Marx-Hof. Der alte Bahndamm zwischen Wulfersdorf und Freyenstein wird zum Radweg. Die Arbeiten haben kürzlich begonnen. Bis zum Oktober soll die 5,3 Kilometer lange Strecke fertig ausgebaut sein.

Momentan wird im Bereich Karl-Marx-Hof der Unterbau hergestellt. Das heißt, Löcher und Senken werden mit Erde verfüllt, und die Tragschicht wird eingebracht. Der Weg werde später etwas höher als das jetzige Erdreich liegen und zwischen zwei und 2,5 Metern breit sein, sagt Jörg Adam von der Firma Wegebau, Straßensanierung, Handel (WSH) aus Neustadt, die im Auftrag des Landesbetriebes Straßenwesen vor Ort tätig ist. Laut Frank Schmidt vom Landesbetrieb würden rund 900 000 Euro für den Bau investiert.

Das Auto öfter mal stehen lassen

Der neue Radweg soll künftig dazu animieren, das Auto öfter mal stehen zu lassen und aufs Rad umzusteigen, ganz gleich, ob für den Weg zur Arbeit, zu Freizeitangeboten oder Ausflügen – etwa zum Archäologischen Park oder zum frisch sanierten Schloss in Freyenstein. Die verbesserte Vernetzung solle Energie einsparen und Emissionen reduzieren, heißt es. „Hauptziel ist die Senkung des Kohlendioxid-Ausstoßes“, teilt dazu der Landesbetrieb Straßenwesen mit.

Das gilt nicht nur für die Strecke von Wulfersdorf nach Freyenstein. Denn das dortige Projekt ist Teil einer ganzen Reihe von Radwegen im Land Brandenburg, die vor diesem Hintergrund entlang von Landesstraßen gebaut werden, insgesamt auf einer Länge von rund 60 Kilometern. Dafür stünden in der Förderperiode 2014 bis 2020 zehn Millionen Euro zur Verfügung, bereitgestellt vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Das Land Brandenburg steuere 2,5 Millionen Euro für Kofinanzierungen bereit.

Der künftige Radweg sollte bereits im vergangenen Jahr gebaut werden. Doch dann konnten die Fördermittel doch nicht rechtzeitig zur Verfügung gestellt werden. Dass er nun umgesetzt wird, ist für Jürgen Paul vom Tourismusverein Wittstocker Land ein wichtiger Baustein im Radwegenetz der gesamten Region.

Von Björn Wagener

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