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Ostprignitz-Ruppin Alter Kyritzer Busbahnhof wird zum Parkplatz
Lokales Ostprignitz-Ruppin Alter Kyritzer Busbahnhof wird zum Parkplatz
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00:18 28.02.2016
Dieser alte Kyritzer Busbahnhof an der Bahnhofsstraße wird seit Eröffnung des neuen Knotenpunkts am Mehrgenerationenhaus vor einem Jahr weniger frequentiert und soll teils zum Parkplatz werden. Quelle: Matthias Anke
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Kyritz

Für die Zeit der bevorstehenden, knapp dreijährigen Sanierung der Bach-Straße in Kyritz wird nach einer Alternative für die dann eingeschränkten Parkmöglichkeiten gesucht. Eine Lösung bietet der alte Busbahnhof an der Bahnhofsstraße. Auf Anregung Jürgen Freiers (CDU) in der Stadtverordnetenversammlung am Mittwochabend solle er wenigstens teilweise zum Parken freigegeben werden. „Das ist durchaus möglich, vor allem auch für die vielen Kraftfahrer mit Anwohnerparkausweisen, die dann ja nicht mehr in der Bach-Straße stehen können“, entgegnete Bürgermeisterin Nora Görke.

Parken auf dem Kyritzer Marktplatz bleibt aber weiterhin tabu

Zuvor hatte Peter Bittermann (SPD) noch eine andere Idee eingebracht, die er im Gespräch mit Einwohnern vor der Versammlung aufnahm: „Wie wäre es, für die Zeit den Marktplatz wieder zum Parken freizugeben?“ Außerhalb der Marktzeiten natürlich, wie Bittermann betonte. Denn so böte auch das „wenigstens eine kleine Entlastung“. Doch daraus dürfte eher nichts werden. Zu groß sind die Befürchtungen, dass sich dann eine Gewohnheit einschleicht, die man nicht so schnell wieder los werde, wie es hieß. Schon derzeit stünden zu oft zu viele Autos unerlaubterweise auf dem Marktplatz. Anlass für solche Überlegungen war das Ausbauprogramm für die Johann-Sebastian-Bach-Straße. Es wurde von den Stadtverordneten beschlossen.

Auf Einwohnernachfragen hin wurden nochmals einige Details erläutert, so etwa hinsichtlich der notwendigen Baumfällungen in Vorbereitung dieses ersten Bauabschnitts. Laut Bauamtsleiterin Angela Schulz wird das noch innerhalb der dafür erlaubten Zeit vollzogen. Schluss wäre am Montag, dem letzten Februartag. Ein Großteil der Bäume, eine Beerenart, wurde nun seit Donnerstagvormittag abgeholzt. Der Rest folgt wohl komplett diesen Freitag.

Die Bäume an der südlichen Hälfte der Kyritzer Johann-Sebastian-Bach-Straße werden beidseitig gefällt, und zwar vorbereitend für den dort ersten Bauabschnitt der Straßensanierung. Quelle: Matthias Anke

Die in der Bachstraße später neu zu pflanzenden Bäume werden dann durchweg kleinkronige Feldahorne sein, auch im nördlichen Bereich also, wo jetzt noch eine Weile die Linden stehen bleiben. Schon in den Ausschüssen hieß es, der Feldahorn sei ein robusterer Straßenbaum, der weniger in die Breite wachse als die bisherigen Exemplare. Von ihnen seien so einige zudem ohnehin krank.

Hinsichtlich vier schon vor längerem erneuerter Straßenlampen und des teils neuen Gehwegs fragte die Kyritzerin Elke Hanke, was an der Stelle passiert. „Schließlich wurde das ja schon mal bezahlt.“ Angela Schulz sagte, dass es dort Veränderungen geben wird. „Weil diese sogenannten Kyritz-Leuchten nicht mehr hergestellt werden, lagern wir sie für Reparaturzwecke ein.“ Aufgestellt wird dafür einheitlich das Model „Cosma“.

Von Matthias Anke

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