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Alternativer Büchermarkt bleibt in alter Schule

Umzugspläne in Freyenstein Alternativer Büchermarkt bleibt in alter Schule

Der Alternative Büchermarkt in Freyenstein soll vom hinteren Bereich der ehemaligen Schule ins vordere Haupthaus ziehen. Das kündigt Bürgermeister Jörg Gehrmann an. Bisher waren die Räume des ehemaligen Center-Kaufs als künftiges Domizil für den Büchermarkt im Gespräch.

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Der Büchermarkt soll in das vordere Haupthaus der alten Schule in Freyenstein ziehen.

Quelle: Björn Wagener

Freyenstein. Der Alternative Büchermarkt in Freyenstein soll innerhalb der ehemaligen Schule umziehen – vom hinteren Bereich ins vordere Haupthaus. Das hat Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann am Donnerstag mitgeteilt. Angaben zur zeitlichen Abfolge machte er nicht. Diese Entscheidung sei Ergebnis einer internen Beratung in der Stadtverwaltung.

Der Alternative Büchermarkt verfügt über 20 000 Bücher. Gebrauchte Exemplare finden für kleines Geld neue Besitzer. Für jedes Buch wird lediglich ein Euro verlangt, in den 50-Cent-Wochen nur die Hälfte.

Dass der Alternative Büchermarkt umziehen muss, ist für die Freyensteiner nicht neu. Denn der hintere Bereich der alten Schule soll in den nächsten Jahren abgerissen werden. Als Umzugsvariante standen bisher die Räume des ehemaligen Center-Kaufs am Marktplatz zur Debatte. Stefan Lischnewski vom örtlichen Förderverein, der den Büchermarkt betreibt, hat auf der jüngsten Ortsbeiratssitzung Anfang März erklärt, dass er sich einen Umzug des Büchermarktes in den alten Center-Kauf vorstellen könnte, wenn der Mietpreis passe und einige bauliche Veränderungen vorgenommen würden.

Ortsvorsteher ist nicht begeistert

Ortsvorsteher Manfred Engel ist vom Umzug innerhalb der alten Schule nicht begeistert. „Mir wäre es lieber gewesen, wenn der Büchermarkt in den Center-Kauf gezogen wäre.“ Wegen der dortigen Platzverhältnisse und der zentralen Lage hätte auch die engagierte Freyensteinerin Andrea Müllenberg dieser Variante den Vorzug gegeben. „Ich hatte mich schon mit dieser Lösung angefreundet“, sagt sie. Erst kürzlich hatte sie die Idee ins Spiel gebracht, gemeinsam mit dem Deutschen Jugendherbergswerk aus der alten Schule eine Jugendherberge zu machen. Bürgermeister Gehrmann lehnt den Vorschlag vor dem Hintergrund der neuen Umzugspläne zwar nicht ab, sagt aber, dass man sich zunächst auf die eigenen Kräfte verlassen wolle. Und wie soll dann der alte Center-Kauf genutzt werden, wenn der Büchermarkt im Schulgebäude bleibt? „Es gibt einen Interessenten. Punkt“, sagt Gehrmann dazu kurz.

 

Von Björn Wagener

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