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Ostprignitz-Ruppin Altes Postgebäude wird entkernt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Altes Postgebäude wird entkernt
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18:11 14.02.2017
Vom Leerstand zur Baustelle: Das ehemalige Postgebäude in Wittstock wird perspektivisch das Polizeirevier beherbergen. Quelle: Björn Wagener
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Wittstock

Hammerschläge dröhnen durch die Gänge, Berge von altem Dämmmaterial und Stromkabeln türmen sich im Dachgeschoss auf: Der Dornröschenschlaf des ehemaligen Postgebäudes in der gleichnamigen Straße in Wittstock hat jetzt ein Ende. Mitarbeiter einer Fachfirma aus Perleberg haben dieser Tage damit begonnen, das Haus zu entkernen. Das heißt, alles muss raus: Trockenbauwände, Türen, Leitungen, sämtlich Reste diverser Ausstattungsgegenstände.

Mitarbeiter Andreas Büttner reißt eine Wand mit dem Vorschlaghammer ein. Nebenan sind zwei seiner Kollegen damit beschäftigt, Heizungsrohre zu entfernen. „Die sind im ganzen Haus kaputtgefroren“, sagen sie, während sie sie knicken und herausnehmen.

Noch einige Wochen Arbeit

Für sämtlichen anfallenden Schutt stehen auf der Hofseite vor dem Gebäude Container bereit, umgeben von einem Flatterband. Bis alles geschafft und die alte Post tatsächlich von allem Alten befreit ist, werden wohl noch mindestens vier bis fünf Wochen vergehen. Da sind sich die Arbeiter einig.

Sie sind damit die Wegbereiter für die Zukunft des Gebäudes. Denn dessen Sanierung rückt näher. Schließlich soll dort künftig das Polizeirevier einziehen – und zwar bereits zum Jahresende 2018, also noch vor Beginn der Landesgartenschau (Laga) in Wittstock. Hans-Jörg Löther, der Geschäftsführer der Wittstocker Gebäude- und Wohnungsverwaltung (GWV), weiß, dass das ein ambitioniertes Ziel ist. „Wir wollen mit der Sanierung so schnell wie möglich beginnen können, wenn alle Voraussetzungen gegeben sind“, sagt er und meint damit die Bewilligung von Fördermitteln. Doch dazu sei es eben zunächst einmal nötig, die entsprechenden Vorarbeiten zu erledigen.

Das Polizeirevier befindet sich zurzeit noch in der Röbeler Straße 18. Die neue Adresse liegt strategisch günstiger, weil sie aus Richtung Autobahn leicht zu erreichen ist. Wer also aus der Hauptverkehrsrichtung in die Stadt hineinfährt, muss das Polizeirevier dann nicht lange suchen, sondern kommt direkt daran vorbei. Die Polizei werde die neuen Räume künftig mieten, so Hans-Jörg Löther. Bei der bevorstehenden Sanierung seien eine Reihe von speziellen Auflagen einzuhalten, um die besonderen Erfordernisse zu erfüllen, die für den Betrieb eines Polizeireviers nötig sind.

Von Björn Wagener

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