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Ostprignitz-Ruppin Altkleidercontainer durch Böller abgefackelt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Altkleidercontainer durch Böller abgefackelt
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00:24 02.01.2016
Die Feuerwehr löschte den Altkleidercontainer. Quelle: Gerd-Peter Diederich
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Wittstock

Der Kleiderspendencontainer ist Dienstagnacht in Wittstock am Bleichwall abgebrannt. Ermittelt wird ob es Brandstiftung gewesen ist oder nur Fahrlässigkeit die Ursache war.

Um 23.18 Uhr wurde die Wittstocker Feuerwehr zum Löscheinsatz an der Touristinformation am Bleichwall gerufen. Beim Eintreffen sahen die zehn Feuerwehrleute sofort, dass der an der Stadtmauer bei der Touristinformation lichterloh brennende Altkleidercontainer nicht mehr zu retten war. Der müsse wohl schon etwa 20 Minuten vor der Feuerwehralarmierung gebrannt haben, schätzen die Brandbekämpfer. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Der Container und sein kompletter Inhalt jedoch sind zerstört.

Die ebenfalls anwesende Polizeistreife fand am Container Feuerwerksreste, den Stab einer Feuerwerksrakete und die dazu gehörenden Schutzkappen. Die wurden sichergestellt.

Nach ersten Erkenntnissen ist mindestens von fahrlässigem Feuerwerksumgang und möglicherweise sogar von Brandstiftung auszugehen. Dazu wird weiter ermittelt.

Nach Feuerwehrangaben ist es auch nicht das erste Mal vor Silvester, dass Altkleidercontainer und andere Behälter im öffentlichen Straßenraum und Briefkästen in Flammen aufgehen oder sogar gesprengt werden.

Immer wieder komme es bereits vor der erlaubten Zeitspanne der Feuerwerksnutzung zu Feuerwehreinsätzen wegen fahrlässigen Feuerwerksgebrauchs, hieß es aus der Feuerwehr. In diesem aktuellen Fall war es ein glücklicher Zufall, dass der Altkleidercontainer abseits von anderen brennbaren Materialien oder Gebäuden aufgestellt war.

Der Feuerwehreinsatz wurde am Dienstag um 23.50 Uhr beendet. Und selbst zu dieser Zeit hörten die Einsatzkräfte, dass überall in der Stadt und den Wohngebieten weiterhin Böller und Raketen krachten.

Die Eigentümer des Kleidercontainers haben einen teuren Behälter an einem der wichtigsten Standorte verloren. Sie beklagen darüber hinaus den Verlust der dringend benötigten Altkleiderspenden.

Von Gerd-Peter Diederich

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