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Am Kyritzer Lichterfest wird gerüttelt

Idee für Traditionsveranstaltung Am Kyritzer Lichterfest wird gerüttelt

Weil der Weihnachtsmarkt 2015 in Kyritz zwar gut war, jedoch nicht so gut, wie er hätte sein sollen und wohl mit zu viel Aufwand verbunden war, kam beim Wirtschaftsauschuss eine Idee auf den Tisch: Lichterfest und Weihnachtsmarkt könnten auf nur ein Wochenende gelegt werden. Doch das stieß schnell auf stürmischen Gegenwind.

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Das Lichterfest läutet in Kyritz mittlerweile schon traditionell die Adventszeit ein. Dieses Mal gab es dazu ein großes Feuerwerk auf dem Marktplatz.

Quelle: Matthias Anke

Kyritz. Mit einem bemerkenswerten Vorschlag wartete die Kulturbeauftragte der Kyritzer Stadtverwaltung, Manuela Bismark, bei der Sitzung des Wirtschaftsausschusses am Montagabend auf. Wie sie sagte, könnten doch der Weihnachtsmarkt und das Lichterfest auf einen Termin gelegt werden. „Um Kräfte und Finanzen zu bündeln“, erklärte sie. Hintergrund dieses Vorstoßes ist eine ernüchternde Bilanz zum jüngsten Weihnachtsmarkt – zumindest aus Sicht der Verwaltung als Veranstalter. Demnach gab es seitens Besuchern und Beteiligten zwar mehrheitlich eine positive Resonanz, „ein sehr gutes Feedback“. Doch am Ziel, den Markt indirekt auszudehnen über Aktionen in der Hamburger Straße bis hin zum Alten Speicher, sei man gescheitert. Laut Manuela Bismark wurde dafür auch noch „ein zu enormer Aufwand“ betrieben. So beteiligten sich an der Idee „offene Höfe“ entlang der Strecke nur wenige Häuser, weil zu viele Zusagen nicht eingehalten worden seien. „Wir haben damit nicht das erreicht, was wir uns vorgestellt hatten.“

Bürgermeisterin Nora Görke indes erachtet es als „nicht günstig“, Lichterfest und Weihnachtsmarkt deshalb zusammenzulegen. Rolf Eggeling, Betreiber einer Herrenboutique in der Hamburger Straße, äußerte sich im Ausschuss gar empört darüber, dass am Lichterfest gerüttelt werden soll. „Eigentlich müsste jedes viertel Jahr, jeden Monat so was gemacht werden. Es ist zu wenig los. Wir brauchen Gelegenheiten, um Geld zu verdienen“, sagte Händler Eggeling mit Blick auf solche Ereignisse und nicht allein auf den Veranstaltungskalender der Stadt. Den erachtet Manuela Bismark schließlich als gut gefüllt. Dass die Termine für das Lichterfest, mit dem der Advent eingeläutet wird, und für den Weihnachtsmarkt am dann dritten Wochenende beibehalten werden sollen, darauf konnte sich am Ende verständigt werden. So warben neben Nora Görke etwa auch Peter Bittermann und Christina Pudimat dafür. Lediglich Christel Redepenning empfand die Idee „überlegenswert“. Sie zeigte sich „angetan davon, Kräfte zu bündeln“.

Zu beschließen gab es in der Sache allerdings ohnehin nichts. Nun soll mit der „Aktionsgemeinschaft Kyritzer Gewerbe“ überlegt werden, wer was und wie nächstes Mal besser organisiert bekommt.

Von Matthias Anke

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