Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Amt Neustadt plant Mehrausgaben
Lokales Ostprignitz-Ruppin Amt Neustadt plant Mehrausgaben
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:16 07.11.2015
Mehrausgaben plant das Amt Neustadt fürs nächste Jahr. Quelle: Peter Geisler
Anzeige
Neustadt

Das Amt Neustadt wird im kommenden Jahr voraussichtlich etwas mehr Geld von den Gemeinden einfordern als in diesem. Am Dienstagabend befasste sich der Hauptausschuss des Amtes mit dem aktuellen Entwurf für den Etat. Angesichts steigender Ausgaben sieht er vor, dass die Kommunen des Amtes 2,84 Millionen Euro überweisen. 2015 waren es noch 2,55 Millionen. Das hieße, dass statt 37,5 nächstes Jahr 39,4 Prozent der kommunalen Einnahmen ans Amt abzuführen sind.

Das Amt plant für 2016 Investitionen in Höhe von 2,4 Millionen Euro. Bedeutende Posten sind dabei die Sanierung des Sportkomplexes in Neustadt und die Neustädter Schule. Die Kreditbelastung des Amtes soll sich im Laufe des nächsten oder übernächsten Jahres auf annähernd Null reduzieren.

In den Kommunen sieht man die Forderungen aus dem Amtshaushalt mit gemischten Gefühlen. Zum einen handelt es sich bei den Ausgaben um Aufgaben, die nur gemeinschaftlich zu bewältigen sind. Zum anderen bleibt immer weniger Geld für die kommunale Selbstverwaltung übrig. „Wir müssen uns mit der Frage beschäftigen, wie viel Verwaltung wir uns noch leisten können, wenn wir immer weniger Bürger haben“, forderte Breddins Bürgermeister Reinhard Neumann.

Der deutlichste Widerspruch kam von der Zernitz-Lohmer Bürgermeisterin Sigrid Schumacher: „So lange ich nicht weiß, wie ich mit meinem Haushalt in der Gemeinde zurechtkomme, kann ich einer höheren Amtsumlage nicht zustimmen.“ Der Hauptausschussvorsitzende Karl Tedsen hielt dagegen, dass das Amt nun mal auf dem Solidarprinzip mit gleichen Belastungen für alle basiere. „Sonst können wir das Amtsmodell vergessen.“ Auch Amtsdirektor Dieter Fuchs betonte, dass der Finanzbedarf für gemeinschaftliche Aufgaben die Grundlage sei. „Erst dann kann ich die Gemeindehaushalte aufstellen.“

Der Hauptausschuss sprach sich am Ende für den Entwurf des Amtshaushaltes aus – bei einer Gegenstimme. Das letzte Wort hat der Amtsausschuss am 30. November. Erst nach dieser Entscheidung können die Gemeinden ihre eigenen Finanzplanungen angehen.

Von Alexander Beckmann

Ostprignitz-Ruppin Mit dem Lama an der Leine - Tierisch gut Wandern

Einfach nur um den See zu wandern, ist manchen nicht genug. Beim „Animal Trekking“ kann man sich für den Spaziergang um den See noch ein paar Tiere dazubuchen – vom Zwergpony bis zum ausgewachsenen Lama. Warum tun Menschen das? Die MAZ wanderte mit, um das zu ergründen.

07.11.2015
Prignitz Unterschiede in den Nachbarkreisen - „Idiotentest“ schon ab 1,1 Promille

Wer unter Alkohol fährt, begeht eine Straftat, wenn er 1,6 Promille und mehr intus hat. Bisher war ab diesem Wert auch die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) Plicht, der sogenannte Idiotentest. Nach neuen Gerichtsurteilen kann die MPU bereits ab 1,1 Promille angeordnet werden. In der Prignitz wird das bereits praktiziert, in OPR gilt noch die 1,6-Promille-Grenze

07.11.2015
Prignitz Gärtnereijahr vor dem Abschluss - Saison für Holzhausener Nadelgehölze

In Holzhausen haben Corinna Ebert von der Firma Gartendesign Ebert und ihre Mitarbeiterin schon seit Tagen beinahe durchgehend vor allem mit Tannengrün zu tun. Gestecke stehen hoch im Kurs. Der Totensonntag naht und die Adventszeit schließt sich an. Auch Weinachtsbäume kommen aus eigenem Anbau.

07.11.2015
Anzeige