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Amt Temnitz Anwohner wollen Lärmschutzwand
Lokales Ostprignitz-Ruppin Amt Temnitz Anwohner wollen Lärmschutzwand
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15:43 10.09.2018
Viel befahrene Strecke: die Autobahn A 24. Quelle: Peter Geisler
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Dabergotz

Die vom Autobahnlärm gequälten Dabergotzer fordern eine Lärmschutzwand. Das ist eines der Ergebnisse aus den Vorarbeiten zum Lärmaktionsplan. Der Plan soll Menschen, die in der Nähe von Hauptverkehrsstraßen oder Haupteisenbahnstrecken leben, vor Verkehrslärm schützen. Im Sommer hatten die Dabergotzer ihre Vorschläge zum Lärmschutz im Amt Temnitz einreichen können – dabei hatten 80 Einwohner die Forderung nach einer Lärmschutzwand unterschrieben.

Noch ist völlig unklar, ob es eine solche Lärmschutzwand geben wird. Zuständig für einen solchen Schutz ist der Landesbetrieb Straßenwesen. Das Amt Temnitz wird den Dabergotzer Gemeindevertretern bei ihrer Sitzung am Dienstag empfehlen, sich an die Behörde zu wenden. Frank Schmidt vom Landesbetrieb Straßenwesen wagt derzeit keine Prognose, ob Dabergotz den erhofften Erdwall bekommt. Zunächst müssten Lärmberechnungen erstellt werden, die die Gemeinde beim Landesbetrieb in Auftrag geben muss. „Das ist ein sehr diffiziles Verfahren.“

Auch an der Ortsdurchfahrt ist es laut

Bei der öffentlichen Auslegung des Lärmaktionsplanes war auch der Lärm auf der inzwischen ausgebauten Ortsdurchfahrt beklagt worden. Ob sich dieser Lärm drosseln lässt, ist unklar. Das Amt Temnitz verweist auf bereits errichteten Engstellen, die Autofahrer an den Ortseingängen zwingen sollen, das Tempo zu reduzieren. Außerdem ist im Bundesverkehrswegeplan 2030 eine Ortsumgehung für Dabergotz aufgelistet. Diese Planungen seien „aktuell in der Vorentwurfsphase“, heißt es in dem Beschlusstext, über den die Dabergotzer beraten. Das Amt empfiehlt deshalb, auf keine weiteren Verkehrsberuhigung in Dabergotz zu drängen.

Das Bundesimmissionsschutzgesetzt schreibt Lärmaktionspläne für Gemeinden vor, die besonders vom Verkehrslärm betroffen sind. Im Amt Temnitz wären das Dabergotz, Märkisch Linden, Walsleben und Temnitzquell.

Von Frauke Herweg

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