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Amt Temnitz Makia spielte Latin-Grooves in Netzeband
Lokales Ostprignitz-Ruppin Amt Temnitz Makia spielte Latin-Grooves in Netzeband
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15:40 16.09.2018
Die Latin-Fusion-Band Makia aus Friedberg. Quelle: Regine Buddeke
Heiße Rhythmen in der Temnitzkirche, Netzeband

Richtig heiß her ging es am Samstagabend in der Temnitzkirche. Zuvor hatten die Teilnehmer des 2. Bewusstseinskongresses zwar schon einiges getan – die Referenten-Vorträge, Meditationen, Workshops und Körperarbeit waren indes überwiegend ruhig bis entspannend – selbst die Yoga-Stunden waren zwar sicherlich oft schweißtreibend aber keineswegs feurig. Die Band des Abends – Makia – änderte dies jedoch. Nun konnten alle – auch die Gäste, die eigens abends zum Konzert gekommen waren, sich richtig auspowern. Der Sound der acht Musiker hatte es in sich.

Der Kongress tanzt: Mitreißender Sound und engagierte Texte – Makia wirbelte frischen Wind in die Temnitzkirche.

Die zum Teil aus Mexiko und Kuba stammenden Musiker machten dem Image der Latin-Fusion-Band alle Ehre und brachten ordentlich Schwung in die Hütte und die Hüften zum kreisen. Dazu die Bläserriege aus Saxofon und Trompete, die dem Mix aus Reggae und Rock, Hiphop und Funk, Soul und Cumbia noch eine gehörige Prise Jazz-Appeal einheizten. Der charismatische und äußerst bewegungsfreudige Tausendsassa am Mikro feuerte die gut 60 Konzertgäste an – Stillstehen ging praktisch nicht.

Makia hat die hawaiianische Bedeutung: „Alles ist Energie“ – zum Festival passt das ganz hervorragend. Auch hier geht es um nichts anderes. Wenn man sich dann noch die engagierten Texte der Band aus dem spanischen übersetzt, wird schnell klar: Das sind Leute, die mitdenken, etwas bewirken wollen statt nur den Spaßfaktor zu bedienen. „Mörder, die Regierung ist mörderisch“, heißt es da etwa in „Asesino“.

Die Bandmitglieder komponieren und texten selbst

Oder „Die Natur hat uns immer Liebe gegeben ... Aber wir sind Idioten und zerstören alles systematisch, hinterlassen Chaos, Dreck und Elend.“ Es geht um Liebe und Träume, aber auch um Aufwachen und Kämpfen. Mit schier unbändiger Energie versprühen die Makia-Musiker Temperament und Lebensfreude – trotz der kritischen Texte. Beim Publikum kam das bestens an – man tanzte, tanzte, tanzte.

Von Regine Buddeke

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