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Amt Temnitz Seelenfrieden in der Kyritz-Ruppiner Heide
Lokales Ostprignitz-Ruppin Amt Temnitz Seelenfrieden in der Kyritz-Ruppiner Heide
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10:55 29.07.2018
Entspannt liegen die Wanderer auf dem Heideboden. Quelle: Peter Lenz
Rägelin

Zu einer besonderen Wanderung in die Ruppiner Heide trafen sich am Freitagabend 20 Naturfreunde am Heideparkplatz in Pfalzheim bei Rägelin – zu einer Wanderung zur inneren Einkehr durch Meditation. Eingeladen hierzu hatte der Kremserhof Zermützel mit Jürgen Strache und seiner Partnerin Natascha Geiersberg.

Wie findet man seinen inneren Frieden? Unter anderem, indem man sich auf dem Boden der Kyritz-Ruppiner Heide liegend der Meditation unter Anleitung hingibt – ein Experiment.

Der Natur- und Landschaftsführer sowie die Heilpraktikerin und Hypnosetherapeutin sind seit Jahren in der Heide unterwegs, um den Menschen die einzigartige Landschaft näher zu bringen. Dabei verfügt Jürgen Strache sowohl aktuelles, als auch mit historisches Wissen über dieses 6000 Hektar große Areal.

Zur Reise in das eigene Ich passte wie bestellt der bevorstehende Voll- und Blutmond mit seiner Konstellation zum Mars und den damit verbundenen mystisch anmutenden Erscheinungen.

Während die Wandergruppe noch die zirka einen Kilometer lange Strecke vom Parkplatz zum Sielmannhügel inmitten des ehemaligen Truppenübungsplatzes zurücklegte, legte Natascha Geiersberg schon mal die Iso-Matten aus.

Für viele eine ganz neue Erfahrung

Für viele der Anwesenden sollte die nachfolgende Meditation, eine völlig neue Erfahrung darstellen. Die meisten waren gespannt, ob es ihnen wirklich gelingen würde, auf diese Weise den inneren Frieden zu finden.

Nachdem alle die Plätze eingenommen hatten, begann die eigentliche Meditation. Eine absolute Stille, nur durchbrochen von den sanften Worten von Natascha Geiersberg und dem leisem Tönen des Ziegenmelkers, eine selten gewordenen Nachschwalbenart, umspannte den Sielmannhügel mit seinem Atemberaubendem Panorama.

Worte von Frieden und Ruhe, aber auch vom Vergessen und Wiederkehr. Geiersberg verstand es, die Natur der Heide in das Bewusstsein der Anwesenden einfließen zu lassen, eine Einheit herzustellen zwischen dem Sein und dem Bewusstsein. Sie nahm Bezug auf die Elemente der Erde, auf die Konstellation der Sterne oder die Stellung des Mondes.

Der Mond versteckte sich hinter Wolken

Letzterer hatte sich jedoch zum Bedauern aller hinter einer dicken Wolkendecke versteckt und nur der rötliche Lichtschein ließ die Jahrhundertfinsternis erahnen.

Gelöst und innerlich zur Ruhe gekommen ging es nach etwa zwei Stunden zurück zum Parkplatz. Rückblickend fehlte eigentlich nur noch das Heulen der Wölfe, um den mystischen Abend perfekt zu machen. Die Erwartungen der Wanderer, die sich auf dieses Abenteuer eingelassen hatten, wurden erfüllt.

Der Kremserhof bietet regelmäßige Wanderungen und auch Kremserfahrten durch die Heide an, Tel. 03391/7 57 67.

Von Peter Lenz

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