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Amt Temnitz Teilnehmer für Betriebsausflug gesucht
Lokales Ostprignitz-Ruppin Amt Temnitz Teilnehmer für Betriebsausflug gesucht
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15:59 14.06.2018
Bei Vollkern ist viel Handarbeit gefragt: Bäcker Gerd Behnke schiebt die Kuchenbleche in den Ofen. Quelle: Peter Geisler
Rohrlack

Sie heißen Sesamzwerg, Mohngnom, Sonnwichtel oder Dinkelchen und werden gern vernascht: Die Brötchen aus dem Sortiment der Bio-Bäckerei Vollkern aus Rohrlack. Einen spannenden Blick hinter die Kulissen des „letzten Handwerksbetriebs der Region“ – so Inhaber Volker Apitz – gibt es für maximal zehn MAZ-Leser am Mittwoch, 27. Juni ab 14 Uhr innerhalb der Reihe „Betriebsausflug“ von der Märkischen Allgemeinen und der Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwest Brandenburg (REG).

Wer also wissen will, wie aus Roggen-, Weizen- oder Dinkelmehl so beliebte Brote wie Konjok, Boller, Rübezahl, Hutzelbrot, Rapunzelchen oder der Bestseller Uressener entstehen, kann am 27. Juni bei einer exklusiven Betriebsführung durch die Räume der Rohrlacker Bäckerei Volker Apitz Löcher in den Bauch fragen.

Direkt im Mehlstaub zu stehen und mitzuerleben, wie die Gesellen und Lehrlinge den Teig kneten, Brote formen und in den Backofen schieben, wird allerdings nicht möglich sein. So früh möchte kein MAZ-Leser aufstehen. Bäcker arbeiten mitten in der Nacht, damit die Brötchen am Morgen frisch in die Regale der Filialen kommt. Etwa in die Neuruppiner Bio-Geschäfte Grünkern und Bio-Konsum – es sind nur zwei von vielen Läden, die Volker Apitz mit seinen leckeren Produkten beliefert, die überdies streng nach Demeter-Richtlinien hergestellt werden.

Firmenchef Volker Apitz wird durch den gesamten Betrieb führen

„Es ist ein aussterbendes Handwerk“, sagt Volker Apitz bedauernd. Er wird beim Betriebsausflug alles zeigen und erklären, was in der Bäckerei nachts passiert. „Aber am kalten Backofen.“ Man kann in den Sauerteigkneter schauen und in die Sprossenanlage. Gesunde Sprossen werden in der Bäckerei gern verarbeitet.

Breite Palette glutenfreier Produkte im Angebot

Auch ein Blick in den glutenfreien Bereich ist gestattet – Vollkern hat als Alleinstellungsmerkmal zu anderen Bäckereien der Region auch eine breite Palette glutenfreier Produkte im Angebot. „Spannend für die Besucher ist auch der Blick in unsere Getreidemühle“, verspricht Volker Apitz, der sein „vollkerniges“ Handwerk von der Pike auf gelernt hat.

Zudem wird er viel über das liebevoll sanierte historische Gebäude verraten, in dessen Inneren sich die Bäckerei vor nunmehr 18 Jahren angesiedelt hat. Volker Apitz hat sie zuerst allein betrieben – mittlerweile beschäftigt er mehr als 25 Mitarbeiter. Bei rund 80 verschiedenen Produkten im Sortiment ist das allein nicht mehr zu stemmen.

Am Ende des Rundgangs gibt es eine Verkostung

„Ich sehe uns als Veredler von biologisch-dynamisch erzeugtem Getreide und halte die Demeter-Landwirtschaft für die einzig zukunftsfähige Landwirtschaft“, erklärt der Chef seine Firmenphilosophie. Die Rohstoffe stammen alle aus kontrolliert biologischem Anbau, angebaut von Demeter-Bauern der Region. Auch das Salz und das verwendete Wasser sind nicht irgendwelche – Volker Apitz setzt auch hier auf besondere Zutaten.

Welche das genau sind, wird er beim Betriebsausflug, der je nach Neugier der Besucher ein bis zwei Stunden dauert, gern verraten. Und wem das Theoriewissen nicht reicht, kann sich bei einer kleinen Verkostung nach der Führung auch ein Bild mit Zunge und Gaumen machen.

Interessenten für den „Betriebsausflug“ zu Vollkern können sich unter kundencenter.neuruppin@maz-online.de oder ab Montag, 18. Juni, 9 Uhr telefonisch im MAZ-Kundencenter melden: 03391/ 45 75 40. Bei mehr Bewerbern als Plätzen, entscheidet das Los. Die Gewinner werden am Freitag, 22. Juni, in der MAZ bekanntgegeben.

Von Regine Buddeke

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