Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Amt Temnitz Gasitech investiert Millionen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Amt Temnitz Gasitech investiert Millionen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:52 17.04.2019
Gasitech-Geschäftsführer Christian Hagen und Prokuristin Christina Hagen vor der neuen Produktionsanlage in Walsleben. Quelle: Andreas Vogel
Walsleben

 Das Familienunternehmen Gasitech in Walsleben, das jedes Jahr rund 300.000 Gasflaschen aller Art industriell bearbeitet und prüft, will im Herbst eine vollautomatisierte Produktionsanlage in Betrieb nehmen, für die die Firma mit Unterstützung des Landes etwa 6,4 Millionen Euro investiert. Noch in diesem Monat soll der erste Teil der Anlage in Betrieb genommen werden, sagten gestern Geschäftsführer Christian Hagen (62) und seine Tochter Christina. Die 37-jährige Diplom-Kauffrau arbeitet seit 2006 als Prokuristin in dem Unternehmen, das 1995 von ihrem Vater auf einer Fläche in der Nähe von Walsleben gegründet wurde.

Mehr als 140 Mitarbeiter

Die ersten Arbeitsverträge für Gasitech wurden noch in einem heimischen Keller in Neuruppin geschlossen. Das ist lange her. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen, das sich auf das industrielle Bearbeiten von Flaschen für technische und medizinische Gase sowie für Behälter für die Getränkeindustrie spezialisiert hat, mehr als 140 Mitarbeiter. Gearbeitet wird im 3-Schicht-System. Mit der Investition soll die Zahl der Mitarbeiter um 20 steigen. „Wir suchen schon jetzt sowohl Produktionsarbeiter als auch Mechatroniker sowie Auszubildende für das Büro und die Produktion“, sagte Christina Hagen.

Denn Ziel sei es, dank der neuen Anlage ab 2020 rund 500.000 Gasflaschen beschichten und prüfen zu können – die kleinen Getränkeflaschen sind dabei nicht mitgerechnet. „Das ist nicht unser Kerngeschäft“, sagt Christian Hagen. Gasflaschen müssen laut Gesetz alle zehn Jahre geprüft werden, ob sie noch sicher sind. Wie viele Millionen Gasflaschen in Deutschland im Umlauf sind, darüber will Hagen nicht spekulieren.

Täglich werden mindestens 1200 Gasflaschen geprüft

Gasitech gibt es zwar schon seit 24 Jahren, gleichwohl ist wohl nur den wenigsten bekannt, um was für ein erfolgreiches Unternehmen es sich dabei handelt. Denn schon jetzt werden in dem Betrieb bei Walsleben täglich mindestens 1200 Gasflaschen geprüft. Das bedeutet, dass jeden Tag vier oder fünf schwer beladene Lastwagen das Firmengelände ansteuern. Viele der großen Kunden kommen aus Süddeutschland, doch pflegt Gasitech auch enge Beziehungen zu Huch-Behälterbau im Gewerbepark in Werder sowie zur Firma Hüffermann in Wusterhausen. „Wir sind nur zehn Kilometer von der Autobahn entfernt, das schätzen unsere Kunden“, betont der Firmengründer.

Für das nächste Frühjahr will das Unternehmen zu einem Tag der offenen Tür auf der 40.000 Quadratmeter großen Betriebsfläche einladen: Zum einen, weil es dann Gasitech seit 25 Jahren gibt, zum anderen soll dann auch die vollautomatisierte Produktionsanlage voll in Betrieb sein. Firmenchef Hagen ist optimistisch. Er rechnet damit, dass die Anlage bereits im Herbst komplett funktionsfähig sein wird.

Die Arbeiten in der neuen Halle sollen im Herbst beendet sein. Quelle: Andreas Vogel

Von Andreas Vogel

Osterfeuer wird es nun auch im Amt Temnitz nicht geben. Einige Gemeinden wollen dort trotzdem unter freiem Himmel feiern – wenn auch ohne Flammen. Auch die Fehrbelliner lassen sich den Spaß nicht verderben.

17.04.2019

Das Amt Temnitz dankte in Netzeband seinen ehrenamtlichen Feuerwehrleuten. Amtsdirektor Thomas Kresse sparte dabei nicht mit Kritik am Land: Dort seien Wölfe offenbar wichtiger als die freiwillige Feuerwehr.

17.04.2019

Entschieden hat der Chef des Jobcenters Ostprignitz-Ruppin Axel Schmidt die Vorwürfe eines Neuruppiner Rechtsanwaltes zurückgewiesen, dass die Behörde mit „Stasi-Methoden“ arbeite. Vielmehr handele das Amt im Auftrag des Sozialgerichtes.

15.04.2019