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Amt will in die Schule investieren

Breddin Amt will in die Schule investieren

Das Amt Neustadt plant umfangreiche Sanierungsarbeiten an der 1959 eröffneten Breddiner Löwenzahn-Grundschule und hofft dafür auf Fördermittel. Sollte das klappen, könnte zum 60. Jahrestag der Eröffnung vieles im Haus glänzen wie neu.

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Das Schulhaus steht nach fast 60 Jahren noch gut da, aber ein paar Defizite gibt es inzwischen doch.

Quelle: Alexander Beckmann

Breddin. Erst zum Schuljahresanfang wurde die jüngste Neuerung in der Breddiner Löwenzahn-Grundschule Realität: In die neuen Horträume im Schulhaus zogen die Nutzer ein. Jetzt plant das Amt Neustadt als Schulträger schon die nächste Investition.

Bei seiner jüngsten Sitzung beschloss der Amtsausschuss, dass man Fördermittel beantragen wolle. Es geht um immerhin rund 625 000 Euro. „Wir haben Sanierungsbedarf, auch wenn es nichts Dramatisches ist“, erklärt Amtsdirektor Dieter Fuchs auf MAZ-Nachfrage. Ein Punkt stehe dabei ganz oben auf der Liste: „Um den Wert des Gebäudes zu erhalten, haben wir uns entschlossen, die Trockenlegung anzugehen.“ Vor allem die Kellerräume des 1959 eröffneten Hauses haben inzwischen gelitten. So sollen im Zuge der Arbeiten auch Fußböden, Anstriche und Beleuchtung erneuert werden. Außerdem sind Reparaturen am Außenputz nötig. Allein dafür sind fast 200 000 Euro veranschlagt.

Schallschutz, W-Lan, Sanitäranlagen

Hinzu kommt eine ganze Reihe weiterer Vorhaben: Die Türen zum Hof und die Außentreppe sind marode, die Dächer von Hauptgebäude und Sporthalle noch ungedämmt. Die Halle braucht zudem eine neue Beleuchtung und einen neuen Fußboden. Im Obergeschoss der Schule warten mehrere Klassenräume und die Sanitäranlagen auf ihre Sanierung. Außerdem will man endlich alle Klassenzimmer mit Schallschutz ausstatten, damit Schüler und Lehrer mehr Ruhe haben. Und schließlich sind noch ein schuleigenes Funknetzwerk, eine neue Weitsprunggrube und ein „grünes Klassenzimmer“ auf dem Hof geplant.

Sollte es wie erhofft für all dies Fördermittel aus dem Leader-Programm geben, müsste das Amt Neustadt nur ein Viertel der Ausgaben selbst aufbringen. Das wären immer noch rund 157 000 Euro, wenn auch verteilt über die nächsten drei Jahre. Ob die Unterstützung aber wirklich kommt, wird sich erst in den nächsten Monaten entscheiden.

Schule mit Zukunft

Amtsdirektor Dieter Fuchs ist überzeugt, dass sich der Aufwand lohnt: „In der Schulentwicklungsplanung des Landkreises hat die Breddiner Schule ihren festen Platz. Die Schülerzahlen sind stabil.“

Die Löwenzahn-Grundschule ist eine der kleinsten kommunalen Grundschulen in weitem Umkreis. Derzeit werden dort rund 130 Jungen und Mädchen der 1. bis 6. Klasse von zehn Lehrern unterrichtet. Daran wird sich nach Einschätzung der Kreisverwaltung zumindest in den nächsten fünf Jahren kaum etwas ändern.

Die Breddiner Schule gehörte 1994 zu den ersten im Landkreis, die eine Ganztagsbetreuung anboten. Sehr früh engagierte sich die Einrichtung auch für die sogenannte Inklusion, die Einbeziehung von Kindern mit Behinderungen oder emotionalen Störungen in den Unterrichtsalltag. Seit 2013 besteht ein Förderverein für die Schule.

Von Alexander Beckmann

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