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Ostprignitz-Ruppin Amtshaushalt beschlossen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Amtshaushalt beschlossen
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02:15 02.06.2017
Mittagessen in der Kita: Das Amt Lindow stellt sich auf Rückzahlungen ein. Quelle: Peter Geisler
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Lindow

Eltern müssen für ein Kita-Mittagessen nur so viel ausgeben, wie sie im Schnitt für eine selbst zubereitete Mahlzeit zu Hause aufwenden würden. Das hatte ein Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Berlin-Brandenburg ergeben. Für das Amt Lindow wird dieses Urteil jetzt teuer. Im aktuellen Haushalt sind 60 000 Euro eingeplant für die Rückzahlungen an Eltern – 19 000 Euro für das laufende Jahr, 41 000 für die drei zurückliegenden Jahre.

Im Haushalt ist diese vorsorglich eingeplante Summe ein besonders großer Posten. Ob das Amt tatsächlich eine so hohe Summe an die Eltern zurückzahlen muss, ist noch nicht klar. „Diese Zahlen sind grob geschätzt“, sagte Kämmerin Doris Bergmann bei der Verabschiedung des Haushaltes am Montagabend im Amtsausschuss. Erst im Laufe des Jahres könne ermittelt werden, wie viel das Amt wirklich zurückzahlen muss.

In der Lindower Grundschule soll die Heizung umgestellt werden

Ebenfalls im Amtshaushalt eingeplant: 35 000 Euro für die Heizungsumstellung im Rathaus und 30 000 Euro für die Heizungsumstellung in der Lindower Grundschule. Noch in diesem Jahr soll die Heizung in der Schule umgestellt werden. Der Fernwärmevertrag ist zum Jahresende gekündigt.

Weitere 10 000 Euro sind für kleinere Arbeiten an der Schule eingeplant – unter anderem eine Zaunreparatur und Malerarbeiten. Über 5000 Euro kann die Schule selbst entscheiden. Schon jetzt ist klar, dass ein Teil dieser Summe für einen Beamer und das Verdunkeln des Physikraumes ausgegeben werden soll.

16 700 Euro für die Feuerwehr

Geld gibt es zudem für die Feuerwehr – insgesamt 16 700 Euro in diesem Jahr. So sollen unter anderem neue Schläuche und Handleuchten angeschafft werden. Auch die Handy-Alarmierung soll weiter ausgebaut werden. Bislang werden Feuerwehrleute in Lindow, Herzberg und Schönberg noch über Pieper alarmiert. Ähnlich wie in Rüthnick sollen sie künftig übers Handy zum Einsatz gerufen werden.

Von Frauke Herweg

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