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Ostprignitz-Ruppin An die Bücherverbrennung erinnert
Lokales Ostprignitz-Ruppin An die Bücherverbrennung erinnert
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17:13 11.05.2017
Natalie Harnack und Lara Nagy (von links) gehörten am Mittwoch zu den jungen Vorlesern. Quelle: Wolfgang Hörmann
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Wusterhausen

„Bücher kann man verbrennen, Gedanken aber nicht.“ Mit diesem Satz eröffnete Pfarrer Alexander Bothe am Mittwochnachmittag eine Veranstaltung im Alten Laden des Herbstschen Hauses genau an jenem Tag, an dem vor 84 Jahren Werken bedeutender Literaten ins Feuer geworfen wurden. Die Schmach, angezettelt von faschistischen Machthabern, ausgelebt von ihren fanatischen Anhängern.

Der Schriftsteller Erich Kästner musste miterleben, wie in Berlin seine Werke ein Raub der Flammen ­wurden. Was ihn dabei bewegte, schrieb er auf. Es ist überliefert. Helga Kuball trug es vor.

Helga Kuball brachte in ihrem bewegenden Vortrag Erich Kästners Erinnerungen an die Verbrennung seiner Werke zu Gehör. Quelle: Wolfgang Hörmann

Ihr folgten weitere Vorleser mit Kostproben aus Werken von Mascha Kalèko, Kurt ­Tucholsky und Michail Sostschenko. Zu den Erwachsenen, die sich den Lesestoff aus dem eigenen Bücherschrank mitgebracht hatten, gesellten sich auch Sechstklässler der Astrid-Lindgren-Grundschule. So gab es für Nathalie Harnack und Lara Nagy Beifall für Passagen aus Kästners „Die Entwicklung der Menschheit“. Die Bibliothek präsentierte aus ihrem Bestand Werke von Künstlern, die in den 30er Jahren als geächtet galten.

Zum Gelingen der Gedenkstunde, die allerdings einen besseren Besuch verdient gehabt hätte, trugen Silas und Willy Schulze mit ihrem einfühlsamen Gitarrenspiel bei.

Silas und Willy Schulze (von links) bereicherten die Veranstaltung mit leisem Gitarrenspiel. Quelle: Wolfgang Hörmann

Von Wolfgang Hörmann

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