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Andrang im Sperrgebiet

Ausstellung in Wittstock Andrang im Sperrgebiet

Seit September ist die Ausstellung zur Geschichte der Kyritz-Ruppiner-Heide in den Kreismuseen Alte Bischofsburg in Wittstock zu sehen. Neben Einblicken ins Militär steht auch der Widerstand der Bewegung Freie Heide im Mittelpunkt. In sechs Ausstellungsräumen erfahren die Besucher Neues aus dem Kapitel der jüngsten Regionalgeschichte.

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Die Ausstellung gibt der Bewegung Freie Heide einen großen Raum.

Quelle: Christamaria Ruch

Wittstock. Die Sonderausstellung „Sperrgebiet II – Aus der Geschichte der Kyritz-Ruppiner Heide“ in den Museen Alte Bischofsburg in Wittstock geht in die Verlängerung. Wegen der großen Nachfrage können sich Besucher noch bis Sonntag, 7. Februar 2016, über dieses Kapitel der jüngsten Regionalgeschichte informieren. Ursprünglich sollte die Ausstellung am Sonntag, 10. Januar 2016, ihre Türen schließen.

„Zu den Besuchern dieser Sonderschau gehören ganz unterschiedliche Personengruppen“, sagt Museumsleiterin Antje Zeiger. Dies liegt auch in der Vielfalt der Ausstellungsinhalte begründet. 70 Jahre Regionalgeschichte werden auf 180 Quadratmeter Fläche in sechs Ausstellungsräumen präsentiert.

Neben dem Soldatenalltag in der sowjetischen Armee wird der Dienst in der Kaserne am Beispiel des Flugplatzes in Alt Daber beleuchtet. Der Alltag der Bevölkerung sowie der Schieß- und Bombenabwurfplatz Wittstock finden breiten Raum.

Außerdem wird die 17-jährige Geschichte der Bewegung Freie Heide mit ihren 113 Protestwanderungen bis hin zum Erfolg am 9. Juli 2009 mit Dokumenten dargestellt. Ebenso sind Pläne für eine ausschließlich friedliche Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide ausgestellt. Die Ausstellung steht seit 24. September für Gäste offen.

Mit „Sperrgebiet II“ knüpft Antje Zeiger an die Sonderausstellung „Sperrgebiet I“ im Jahre 2007 an. Damals stand die militärische Präsenz der sowjetischen Truppen im Vordergrund. Gut 25 Prozent der damaligen Schau sind in die neue Ausstellung eingebettet. „Sie gehört zu den materialintensivsten und detailreichsten“, so Zeiger.

Von Christamaria Ruch

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