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Andrang in der Dreetzer Kita

Mehr Nachwuchs als erwartet Andrang in der Dreetzer Kita

Wie in anderen Kitas des Neustädter Amtsbereiches werden auch in Dreetz viel mehr Plätze als erwartet für die ganz Kleinen gebraucht. Nun ziehen die Hortkinder nach Neustadt um.

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Die Dreetzer Kita-Kinder sind ein wichtiger Teil des Dorflebens.

Quelle: Matthias Anke

Dreetz. In der Dreetzer Kita wird die Hortbetreuung von Schulkindern demnächst pausieren. Darüber informierte Neustadts Sozialamtsleiterin Kathrin Lorenz am Donnerstag die Gemeindevertreter von Dreetz. Doch der Hintergrund sei eine positiver, betonte sie: Wie in anderen Kitas des Amtsbereiches würden auch in Dreetz viel mehr Plätze als erwartet für die ganz Kleinen gebraucht. „Wir mussten uns Gedanken machen, weil mehr Anträge auf einen Kita-Platz eingegangen sind.“

Um Platz zu schaffen, habe man bei den Eltern der vier ältesten Dreetzer Hortkinder nachgefragt, ob deren Betreuung nicht auch im Neustädter Hort möglich wäre. Etwas unerwartet habe diese Idee dann aber auch bei den Familien mit jüngeren Hortkindern Anklang gefunden. Inzwischen hätten sich alle für Neustadt entschieden, so Kathrin Lorenz. Das sei zwar überraschend gekommen, habe allerdings erheblich zur Lösung des Platzproblems beigetragen. In der Kita würden damit noch 31 Kinder betreut. Für neun Neuzugänge hätten die Eltern bereits Anträge gestellt. „Wenn wir bis Juli 2016 alle Kinder aufnehmen, sind wir voll – und das ist gut so“, sagte die Amtsleiterin.

Im Namen der Gemeindevertretung bemängelte Bürgermeister Bernd Schindler, dass die Gemeinde als Träger der Einrichtung erst jetzt offiziell über diese Entwicklung informiert wurde. In dieser Hinsicht habe die Amtsverwaltung ihre Aufgabe nicht erfüllt. Zugleich begrüßte Bernd Schindler die steigende Anzahl von Kita-Kindern ausdrücklich. Schließlich bedeute dies Perspektive fürs Dorf. Noch vor wenigen Jahren hatten Prognosen einen Bedarf von lediglich 25 Kita-Plätzen in Dreetz vorhergesagt. Nun sind alle 40 voll belegt.

Von Alexander Beckmann

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