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Ostprignitz-Ruppin Neue Chefin in Tourist-Info Lindow
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neue Chefin in Tourist-Info Lindow
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19:12 23.06.2015
Das Team der Lindower Tourist-Info: Andrina Loewe, Petra Steffen und Yvonne Krüger (v. l.) Quelle: Frauke Herweg
Lindow

Ihr Studium absolvierte Andrina Loewe in Wernigerode. Doch dann wollte die gebürtige Neuruppinerin „zurück in die Region“. Beste Voraussetzungen für ihren neuen Job. Ab 1. Juli wird die 26-Jährige als neue Leiterin der Lindower Tourist-Info Veranstaltungen organisieren und für die Stadt werben. Da kann es nur hilfreich sein, wenn man die Region bereits bestens kennt. Ihre Feuertaufe muss die Tourismusmanagerin schon wenige Tage nach Arbeitsbeginn bestehen – am 4. Juli wollen die Lindower ihr Stadtfest feiern. „Das ist natürlich schon durchgeplant“, sagt sie. „Meine Vorgängerin hat gute Vorarbeit geleistet.“

Loewe tritt eine unbefristete Stelle an. Das war Amtsdirektor Danilo Lieske wichtig. Anders als bisher soll die Tourist-Info nicht mehr so stark auf häufig wechselnde MAE-Kräfte zurückgreifen, sondern auf ein festes Team. „Wenn man Qualität will, muss man sich bekennen und eine dauerhafte Perspektive bieten“, sagt Lieske. Auch Yvonne Krüger, die zuvor als Ein-Euro-Jobberin im Einsatz war, erhielt eine feste Stelle. Drei feste Mitarbeiterinnen und zwei MAE-Kräfte beraten dann künftig Lindows Gäste und organisieren Veranstaltungen.

Neun Bewerbungen hatte es für die Stelle an der Spitze der Tourist-Info gegeben. Vor einigen Wochen mussten sich die Bewerber den Mitgliedern des Hauptausschusses vorstellen. Die Empfehlung für Loewe sei „sehr einhellig“ gewesen, sagt Lieske. Überzeugt habe ihr Auftritt. „Die Persönlichkeit spielte eine wichtige Rolle.“

Loewe selbst hat sich vorgenommen, den Auftritt Lindows in den sozialen Medien und den Aufbau der Heimatstube voranzutreiben. Vor allem will sie in den kommenden Wochen alle Touristikanbieter und alle Vereine kennen lernen. Denn ohne die Vereine läuft in Lindow nichts. „Ohne Vereine kann man hier kein Fest durchziehen“, sagt Lieske.

Bei ihrer Vorstellungsrunde war Loewe unter anderem auch gefragt worden, was sie Lindow-Besuchern vielleicht empfehlen würde. „Wassersport, Nordic Walking oder vielleicht eine Bootstour“ soll Loewe, die selbst gerne Fahrradtouren mit ihrem kleinen Hund unternimmt, geantwortet haben. „Das muss man immer ganz individuell entscheiden – je nachdem wer da so vor einem steht.“

Mehr als 40 000 Gäste übernachten jährlich in Lindow – die Salus-Klinik nicht miteingerechnet. „Mit leicht steigender Tendenz“, sagt Lieske. Etabliert hat sich inzwischen auch das Angebot der Bungalow-Boote. Etwa 3000 Gäste hatten sie im ersten Jahr nutzen wollen, im vergangenen Jahr waren es nach Angaben Lieske bereits fast 4000. „Die liegen nicht als bunte Wand im Hafen“, sagt Lieske. „Die sind richtig unterwegs.“

Von Frauke Herweg

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