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Ostprignitz-Ruppin Angst um Sicherheit der Kinder
Lokales Ostprignitz-Ruppin Angst um Sicherheit der Kinder
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02:15 13.07.2017
Die Wendeschleife liegt direkt hinter der Bushaltestelle. Quelle: Björn Wagener
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Rossow

Die Bushaltestelle an der Ortsdurchfahrt in Rossow sollte versetzt werden. Das fordert Holger Buchin-Ryrko aus dem Ort. An der Wendeschleife – nur ein paar Meter weiter – wäre sie seiner Meinung nach viel besser aufgehoben. Denn diese liegt ein Stück abseits der Straße, was für die Kinder bedeutend mehr Sicherheit mit sich bringen würde. Das sagte er auf der jüngsten Ortsbeiratssitzung.

Die Veränderung sei dingend nötig, weil die Haltestelle zurzeit direkt an der viel befahrenen Hauptstraße steht, an der gerade morgens zahlreiche Holzlaster und andere Fahrzeuge unterwegs seien, weil Berufspendler sich auf den Weg zur Arbeit machten. Gerade zu jener Tageszeit stünden aber auch kleine Kinder an der Haltestelle – ein großes Sicherheitsrisiko, das unbedingt beseitigt werden müsse, wie Buchin-Ryrko betont. „Ich habe Angst um meine Kinder und auch um andere Kinder aus dem Ort.“ Und in Kürze stünden die Einschulungen bevor. Auf dieses Problem habe er schon „vor drei oder vier Jahren“ hingewiesen und sich außerdem darum bemüht, dass die Beleuchtung an der Haltestelle nach einem Ausfall wieder instand gesetzt wurde. „Warum wird die Haltestelle nicht in die Wendeschleife versetzt? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das sehr teuer wäre, weil ja dann immer schnell über Geld geredet wird.“

Auch für eine Tempobegrenzung

Auch wäre es aus seiner Sicht angebracht, wenn eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h im Bereich der Bushaltestelle angeordnet würde. Zurzeit gebe es keinerlei Beschilderung, die von den Kraftfahrern verlangt, im Bereich der Bushaltestelle besonders aufmerksam zu sein. Auch das mahnt Holger Buchin-Ryrko dringend an.

Die Stadt Wittstock steht dem Hinweis des Rossowers aufgeschlossen gegenüber, wie Bürgermeister Jörg Gehrmann am Montag betonte. „Das ist ein guter Vorschlag.“ Man müsse jetzt allerdings die Sache erst einmal überprüfen. Im Mittelpunkt stehe dabei der Sicherheitsaspekt – nicht nur für Kinder. Außerdem müsse ermittelt werden, welche Kosten diese Verlegung mit sich brächte. Für die Sicherheit der Kinder und aller anderen Nutzer sollte die Verlegung jedoch nicht zu viel Aufwand sein, findet Holger Buchin-Ryrko.

Von Björn Wagener

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