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Angst vor einem neuen Feuerteufel

Drei Brände binnen sieben Tage in Gühlen-Glienicke Angst vor einem neuen Feuerteufel

Wieder ein Feuer in Gühlen-Glienicke. Bereits zum dritten Mal in sieben Tagen war der Ort Schauplatz für einen Waldbrand und Brandstiftung scheint in allen Fällen wahrscheinlich.

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GÜHLEN-GLIENICKE. Im Dauereinsatz waren die Feuerwehren Gühlen-Glienicke, Binenwalde und Neuruppin dabei in den Abend- und Nachtstunden von Mittwoch auf Donnerstag. Gleich zweimal wurden die Feuerwehrleute gerufen. Nachdem am Mittwochabend 300 Quadratmeter Waldboden kurz hinter dem Ortsausgang Richtung Flecken Zechlin betroffen waren, brannten gestern morgen gegen 1.24 Uhr 150 Quadratmeter. Diesmal handelte es sich um eine Fläche hinter dem Sportplatz.

Diese beiden Einsätze waren aber nicht die ersten rund um Gühlen-Glienicke in den vergangenen Tagen. Bereits vor einer Woche war ein Waldbrand in dem kleinen Ort ausgebrochen. Außerdem stand im Mai ein Schuppenkomplex in Flammen. "Bei einer Häufung dieser Größenordnung untersuchen die Beamten natürlich, ob es einen Zusammenhang zwischen diesen Vorfällen gibt", sagt Mathias Rawald von der Polizei in Neuruppin.

Er kann sich noch gut an eine Brandserie vor einigen Jahren in Gühlen-Glienicke erinnern. Ob diese aber mit den jetzigen in Verbindung stehen könnte, dazu gab es von der Polizei gestern noch keine Auskunft.

Bei dem Brand am Mittwochabend kann es sich darüber hinaus auch um eine fahrlässige Brandstiftung gehandelt haben, sagt Rawald. "Dort gab es nur eine Brandausbruchsstelle und diese lag an einem viel befahrenen Weg." So könnte also auch eine leichtfertig weggeworfene Zigarette Ursache des Feuers gewesen sein. Im zweiten Fall allerdings gab es mehrere Brandherde, das deutet auf Brandstiftung hin.

"Ich glaube nicht an einen Zufall. Vier Brände in einem so kleinen Zeitraum, da ist ein Zusammenhang sehr wahrscheinlich", sagt Ortsvorsteher Michael Peter. Auch er hat noch die Brandserie in seinem Ort in den Jahren 2008 und 2009 vor Augen. "Ich hoffe nicht, dass es diesmal wieder so viele Feuer werden und die Polizei den Täter schnell dingfest macht." Peter ist selbst aktives Mitglied der Feuerwehr. Er hat eine Vermutung: "Wenn es immer wieder in einem so kleinen Ort brennt, ist es leider sehr wahrscheinlich, dass der Täter aus dem näheren Umfeld kommt."

Von Thomas Leitert

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