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Annäherung beim Kyritzer Klosterviertel

Erstes Treffen ehemaliger Kontrahenten Annäherung beim Kyritzer Klosterviertel

In Kyritz kamen der Förderverein Klosterviertel und die Bürgerinitiative „Rettet den Klostergarten“ am Montag zu einem ersten Gespräch zusammen. Bei der Auseinandersetzung um die Gestaltung des Klosterviertels standen beide Gruppen auf unterschiedlichen Seiten. Nun suchen sie Gemeinsamkeiten.

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Die Nutzung der Klosterreste ist das gemeinsame Ziel.

Quelle: Beckmann

Kyritz. Erstmals sind am Montagabend in Kyritz Vertreter des Fördervereins Klosterviertel und der Bürgerinitiative „Rettet den Klostergarten“ zu einer gemeinsamen Beratung zusammengetroffen. Für den Förderverein nahmen Hans-Jürgen Päzolt, Bernd-Rudolf Füllgraf, Doreen Wolf und Andreas Heine teil, für die Bürgerinitiative Heinz Drewin, Manfred Haßfeld, Heike Grüttner und Astrid Peters.

Die beiden Gruppen standen bei der Diskussion um die Zukunft des Kyritzer Klosterviertels, die im vergangenen Jahr schließlich mit einem Bürgerentscheid endete, auf gegenüberliegenden Seiten. Während sich der Förderverein für Bauten auch im heutigen Klostergarten aussprach, lehnte die Bürgerinitiative dies strikt ab. Die Auseinandersetzung wurde zum Teil recht hitzig geführt.

Das gleiche Ziel wird verfolgt

Bei dem Treffen am Montag standen nun aber die Gemeinsamkeiten im Vordergrund. Schließlich verfolge man das gleiche Ziel: die Entwicklung des Klosterviertels zum Kulturstandort.

„Es ging erst einmal um eine Verständigung“ berichtete Doreen Wolf, Vorstandsmitglied des Fördervereins Klosterviertel, auf Nachfrage. „Wir sind noch gar nicht weiter in die Tiefe gegangen.“ Die Teilnehmer des Treffens hätten sich darauf verständigt, die Kräfte zu bündeln, sich regelmäßig zu treffen und auszutauschen und gemeinsam den Prozess der Entwicklung der Baupläne und der Museumsgestaltung zu begleiten und zu unterstützen. Grundsätzlich solle es also weitere Kontakte geben, konkrete Termine wurden aber noch nicht vereinbart. „Wir wollen abwarten, welche Ergebnisse aus der Arbeitsgruppe ,Bauen am Klostergelände’ kommen“, erklärt Doreen Wolf. Im Januar hatte die Stadtverordnetenversammlung diese Arbeitsgruppe gebildet um zu prüfen, welche Konzepte für die Gestaltung des Klosterviertels wirklich realisierbar und sinnvoll sind. In der Gruppe arbeitet je ein Vertreter des Fördervereins und der Bürgerinitiative mit.

Deren Vertrauensperson Heinz Drewin zeigte sich mit dem Treffen vom Montag zufrieden: „Wir haben uns zum Stand der Dinge ausgetauscht.“ Es gehe nun vor allem darum, mit dem Klosterviertel voranzukommen. „Unser Anliegen war es, mal ins Gespräch zu kommen. Wir wollen die bestehenden Gräben in der Stadt endlich wieder zuschütten“, so Heinz Drewin. „Und da sind wir uns eigentlich einig.“

Von Alexander Beckmann

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