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Ostprignitz-Ruppin Ansturm auf Neuruppiner Bildungsmesse
Lokales Ostprignitz-Ruppin Ansturm auf Neuruppiner Bildungsmesse
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00:16 23.02.2016
Jan Meier ist aus Pritzwalk lässt sich von Polizeihauptmeister Bernd Kierske Schutzbekleidung für Polizisten zeigen. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Der Parkplatz platzte aus allen Nähten, die Leute schoben sich in der Cafeteria und der Aula des Oberstufenzentrums durch die Gänge. Der Besucheransturm am Sonnabend zur achten Bildungsmesse im Neuruppiner Oberstufenzentrum war enorm.

Peter Wagner von der städtischen Gesellschaft Inkom strahlt. Mit so einem Ansturm hatte der Mitorganisator der Messe nicht gerechnet. Manche Aussteller mussten bereits kurz nach der Eröffnung neues Material holen, so groß war das Interesse. „Wir wollten, dass sich die Leute die Klinke in die Hand geben“, sagt Wagner. Es gehe nicht um höher und weiter, sondern darum, den Nerv der jungen Leute zu treffen. Das haben die Veranstalter geschafft

18 der insgesamt 65 Aussteller waren bereits bei der ersten Messe 2010 dabei. Die Tischlerinnung war am Sonnabend das erste Mal vor Ort.

Die Tischlerinnung stellte sich erstmals auf der Bildungsmesse vor. Quelle: Peter Geisler

Die drei Vertreter ihrer Zunft, Peter Lenz, Manfred Neumann und Malte Neumann, waren mit ihrer Hobelbank der Hingucker im Eingangsbereich der Aula. Sie hatten auch gleich eine komplette Bewerbungsmappe auf dem Tisch liegen. Die Handwerker empfehlen möglichen Bewerbern, immer erst ein Praktikum zu machen. „Ich glaube nicht, dass ein Handwerksmeister jemanden nur aufgrund der Noten einstellt“, sagt Manfred Neumann. Ein Praktikum hat für beide Seiten Vorteile: Der Arbeitgeber sieht, ob der Bewerber geeignet ist, der Jugendliche, ob die Praxis seiner Vorstellung entspricht. Sarah Jagodzinski hat die richtige Wahl getroffen. Sie ist im ersten Lehrjahr als Auszubildende bei der Friseurgenossenschaft „Die Figaros“ und erzählt Interessierten, was sie so täglich lernt. „Ich bin zufrieden. Die Arbeit macht Spaß. Wir haben nette Kunden und das Team ist toll.“ Das hört nicht nur ihre Ausbilderin Beatrice Barenthin vom Juniorsalon gern. Junge Leute, die auf der Suche nach der geeigneten Ausbildung sind, sind interessierter, wenn sie als Ansprechpartner Gleichaltrige haben.

Andrang im Oberstufenzentrum Neuruppin Quelle: Peter Geisler

Abiturientin Laura Fuchs ist noch in der Findungsphase. „Es gibt so viele Berufe, die man nicht kennt.“ Karin Höft vom „Alten Rhin“ empfiehlt ihr, erst einmal zu kommen und zu schnuppern, ob ein Beruf im Hotel oder Gaststättengewerbe überhaupt etwas für sie ist. Da ist eine junge Frau am Stand der Medizinischen Bildungsakademie Neuruppin (MBN) schon weiter. Die 28-Jährige will ihren Schreibtischjob an den Nagel hängen und Physiotherapeutin werden. Die beiden Schülerinnen der Evangelischen Schule, Leticia Milow und Patricia Adigun-Martins, können sich mit der Berufswahl noch Zeit lassen. Die Neunt-Klässlerinnen wollen sich orientieren und sich gleichzeitig nach Ferienjobs und Praktika umsehen. Für sie alle ist die Bildungsmesse das Richtige.

Von Dagmar Simons

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