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Anwohner putzen ihr Dorf heraus

Klein Haßlow Anwohner putzen ihr Dorf heraus

Etwas verspätet aber noch rechtzeitig starteten die Groß und Klein Haßlower am Samstag ihren Frühjahrsputz in Klein Haßlow. Das Rosenbeet, der Friedhof sowie der Dorfplatz standen auf dem Arbeitsprogramm. Besonderes Augenmerk lag auf dem Park am Dorfplatz, der auch in diesem Jahr wieder als Rastplatz zahlreiche Radler ins Dorf locken soll.

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Das Rosenbeet vor dem Ortseingang war ein Aktionsfeld, an dem sich Margitta Ramin (v. r.), Elsa Rumpf und Gabi Schlösser zu schaffen machten.

Quelle: Christian Bark

Klein Haßlow. Schon an der Kreisstraße Richtung Berlinchen sah man sie am Samstagvormittag fleißig ackern. 15 Menschen aus Groß und Klein Haßlow halfen an diesem Tag beim Frühjahrsputz in Klein Haßlow mit. Zu diesem hatten wieder der Ortsbeirat und der Heimatverein Haßlower Land aufgerufen. „Schön, dass nicht nur der Heimatverein da ist“, freute sich Vereinsmitglied Margitta Ramin. Gemeinsam mit Elsa Rumpf und Gabi Schlösser kümmerte sie sich um das Rosenbeet vor dem Ortseingang. Nebenan am Friedhof wurden derweil Koniferen gepflanzt.

Am Dorfplatz wurde auch fleißig geputzt

Am Dorfplatz wurde auch fleißig geputzt.

Quelle: Christian Bark

Margitta Ramins Ehemann und Ortsvorsteher Wolfgang Ramin war unterdessen mit weiteren Dorfbewohnern im Park am Dorfplatz beschäftigt. Da wurden Laub und Äste weggeharkt, die Sitzbänke vom Moos befreit und Müll eingesammelt. „Eigentlich hatten wir das sonst immer schon im April gemacht“, sagte Wolfgang Ramin. Aber in diesem Jahr sei kein früherer Termin zustande gekommen und glücklicherweise habe am Sonnabend das Wetter auch mitgespielt.

Am Park wurde das Holzgeländer erneuert

Am Park wurde das Holzgeländer erneuert.

Quelle: Christian Bark

Insgesamt kümmerten sich die Dorfbewohner um den Teich und den Park am Dorfplatz – deren Pflege hatte sich der Heimatverein seit seiner Gründung vor zehn Jahren verschrieben – sowie um die Rosenbeete und den Friedhof am Ortseingang. Zwischendurch war immer wieder eine Motorkettensäge zu hören. „Das Holzgeländer am Park hatte zuletzt Schaden genommen“, erklärte Wolfgang Ramin. Es sei gleich während des Frühjahrsputzes erneuert und seine Holzlatten zurecht gesägt worden. „Unser Park nimmt langsam wieder Gestalt an“, freute sich der Ortsvorsteher und betonte dessen herrliches Umfeld für Radtouristen. Der Park werde häufig als Rastplatz genutzt und sei auch für Naherholungssuchende ein echter Geheimtipp. „Von hier geht es über den Müllerweg direkt nach Babitz“, informierte Wolfgang Ramin. 20 Kilometer könnten Radler so auf der Route Wittstock-Klein Haßlow-Siebmannshorst- Goldbeck-Dossow unterwegs sein.

Nach gut zwei Stunden Arbeitseinsatz wurden die Helfer für ihr Schaffen belohnt. Es gab auf Kosten des Vereins und des Ortsbeirats Grillfleisch und Getränke. Besonders bedankte sich Wolfgang Ramin bei der Stadt Wittstock, insbesondere dem Bauhof, für das Bereitstellen von Hackschnitt, Farbe und Dünger.

Von Christian Bark

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