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Arbeiten am Millionen-Kreisel werden noch teurer

Neuruppin Arbeiten am Millionen-Kreisel werden noch teurer

Der umstrittene Neubau des Kreisverkehrs in der Neustädter Straße in Neuruppin wird mindestens 1,5 Millionen Euro kosten und damit 300 000 Euro teurer als bisher vorgesehen. Das hat Frank Schmidt, der Planungschef des Landesstraßenbetriebes, am Mittwoch bestätigt. Schmidt ist von der Preiserhöhung nicht überrascht.

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Der Kreisverkehr an der Neustädter Straße in Neuruppin wird trotz vieler Bedenken verkleinert.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Unbeliebt und nun auch noch teurer als geplant: Die Arbeiten für den umstrittenen Neubau des Kreisverkehrs in der Neustädter Straße in Neuruppin, der von 70 auf 40 Meter Durchmesser verkleinert werden soll, werden mindestens 1,5 Millionen Euro kosten und damit 300 000 Euro mehr als geplant. Das hat am Mittwoch Frank Schmidt bestätigt. Für den Planungschef des Landesstraßenbetriebes kommt die Erhöhung wenig überraschend. „Wenn man ewig wartet und die Arbeiten erst im zweiten Halbjahr ausschreibt, muss man damit rechnen, dass die Baupreise steigen.“ Das sei keinesfalls ungewöhnlich, sondern bei vielen Bauprojekten so, die im Herbst ausgeschrieben werden, sagte Schmidt.

Erste Gespräche mit der Baufirma

Gleichwohl soll der umstrittene Kreisverkehr keine Winterbaustelle werden. Vielmehr sei der eigentliche Baubeginn des Kreisverkehrs erst im Frühjahr vorgesehen, sagte Steffen Streu, Sprecher des Verkehrsministeriums in Potsdam. Zuvor soll die Umleitungsstrecke hergerichtet werden. Für Mittwochnachmittag waren erste Gespräche mit der Baufirma geplant, die den Zuschlag für den Abriss des großen Kreisels und den Neubau eines kleineren erhalten hat. Der Landesrechnungshof hat bislang nichts an dem Millionenprojekt auszusetzen, indes sind viele Neuruppiner besorgt. Sie befürchten, dass ein kleinerer Kreisverkehr längst nicht so viele Fahrzeuge aufnehmen kann wie ein großer und es dadurch im Berufsverkehr zu noch längeren Staus als bisher kommt. Diese Befürchtungen teilt der Petitionsausschuss des Landtages. Doch das Land hat alle Bedenken ignoriert und die Arbeiten vergeben.

Von Andreas Vogel

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