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Arbeiten in der Bachstraße liegen im Plan

Kyritz Arbeiten in der Bachstraße liegen im Plan

Die Arbeiten in der Kyritzer Johann-Sebastian-Bach-Straße liegen trotz des Regens im Plan. Dort wird die Straße saniert. In den vergangenen Wochen war mehr als einmal die Baugrube mit Wasser vollgelaufen.

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Die Bauarbeiten in der Kyritzer Johann-Sebastian-Bach-Straße kommen trotz der Regenfälle der vergangenen Woche gut voran.

Quelle: Sandra Bels

Kyritz. Die Bauarbeiten in der Johann-Sebastian-Bach-Straße gehen voran. „Wir liegen im Bauzeitenplan“, sagt Bürgermeisterin Nora Görke. Und das trotz des miesen Wetters. Die Baugrube war bei den anhaltenden Regenfällen der vergangenen Wochen gleich mehrmals mit Wasser vollgelaufen. Die Bürgermeisterin ist zuversichtlich, dass der anvisierte Fertigstellungstermin, 15. Dezember, gehalten werden kann. Das ist ihr auch deshalb wichtig, weil die Bachstraße eine wichtige Straße in der Kyritzer Innenstadt ist. Die Gewerbetreibenden seien durch die Bauarbeiten dort derzeit arg eingeschränkt, sei es beim Lieferverkehr oder auch in der Erreichbarkeit für die Kunden. Dennoch lobt die Bürgermeisterin die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt und den Gewerbetreibenden sowie mit den Bauleuten. Das gilt auch für die Zusammenarbeit mit den Archäologen. „Wir haben keine großen Überraschungen erwartet und es sind auch keine aufgetreten“, so Nora Görke. Der Arbeitsablauf auf der Baustelle werde durch die archäologische Begleitung nicht gestört. „Alle Akteure arbeiten gut zusammen“, sagt sie.

Die Bürgermeisterin nimmt einmal im Monat an den Baubesprechungen teil. „Ich möchte mir ein eigenes Bild vom Baufortschritt der für Kyritz wichtigen Straße machen“, sagt sie. Der Fortschritt trotz des Regenwetters sei nur erreicht worden, weil die Baufirma teilweise länger und auch an den Samstagen im Einsatz war.

Auf den ersten 140 Metern wurden bereits Borde gesetzt

Auf den ersten 140 Metern wurden bereits Borde gesetzt.

Quelle: Sandra Bels

Der gesamte Regenwasserkanal konnte bis auf den Anschluss an das bestehende Netz an der Kreuzung Lazarettstraße fertiggestellt werden. Die privaten Hausanschlüsse wurden ebenfalls komplett angeschlossen. Damit sind die Rohrleitungsarbeiten bereits beendet. Parallel dazu wurden bereits auf einer Strecke von etwa 140 Metern Borde und Pflastergosse gesetzt. Sie grenzen den Parkstreifen auf der linken Seite in Fahrtrichtung von der späteren Straße ab.

Im nächsten Bauabschnitt wird ein provisorischer Gehweg auf diesem Parkstreifen entstehen. Dafür ist es aber notwendig, die Abgrenzungsborde zum Gehweg einzubauen und die Oberfläche zu pflastern. Diese Arbeiten sollen laut Nora Görke jetzt beginnen. Anschließend wird der alte Gehweg abgerissen und neu aufgebaut. Gleichzeitig legen die Mitarbeiter der Baufirma die Beleuchtungskabel für die Straßenlaternen und die Baumscheiben mit an. Bevor die Pflasterarbeiten an den Gehwegen, den Zufahrten und an der Straße beginnen, wird eine Musterfläche dafür angelegt. Wird diese ohne Mängel von der Stadt abgenommen, dient sie als Maßstab für den gesamten Bereich.

Der dritte Bauabschnitt sollte nach Plan im kommenden Jahr erfolgen

Wie es mit der Johann-Sebastian-Bach-Straße im kommenden Frühjahr weiter geht, das ließ Nora Görke erst einmal offen. Ursprünglich war geplant, den dritten Bauabschnitt von der Lazarettstraße bis zur Pritzwalker Straße im kommenden Jahr anzugehen. „Wir müssen jetzt aber erst sehen, wie es mit dem Kloster weitergeht“, so die Bürgermeisterin. Derzeit ist die Entkernung des Klausurflügels und der ehemaligen Wäscherei im Gange. Anschließend würden Abrissarbeiten im Klosterviertel anstehen. Sie hätten Vorrang vor dem Straßenbau, so die Bürgermeisterin. Es würde auch keinen Sinn machen, die Straße neben den Abrissarbeiten zu bauen. „Wir haben in der Innenstadt auch noch andere Straßen, die dann vorgezogen werden können“, so die Bürgermeisterin. Welche das sind, ließ sie offen. Darüber werden zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Von Sandra Bels

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