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Ostprignitz-Ruppin Arbeitslosenzahl im Nordwesten leicht gestiegen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Arbeitslosenzahl im Nordwesten leicht gestiegen
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18:09 31.08.2016
Mehr Mensch als im Juli waren im Agenturbezirk Neuruppin arbeitslos gemeldet. Quelle: Peter Geisler/Archiv
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Neuruppin

Nachdem die Agentur für Arbeit Neuruppin bereits im Juli einen kleinen Anstieg der Arbeitslosenzahl bekanntgegeben hatte, ist diese auch im August leicht gestiegen. Im gesamten Agenturbezirk, der die Landkreise Ostprignitz-Ruppin, Prignitz, Oberhavel und Havelland umfasst, waren im August demnach 22 167 Menschen erwerbslos, 140 mehr als im Vormonat, aber 1562 weniger als im August 2015. Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum Juli von 7,6 auf 7,7 Prozent. Den besten Wert vermeldete die Geschäftsstelle Nauen mit einer Arbeitslosenquote von 5,6 Prozent, den schlechtesten Wert Kyritz mit 11,3 Prozent.

Mit Blick auf die Zahlen des Vorjahres und auf den langjährigen Verlauf betonte Agenturchefin Cornelie Schlegel: „Dieser Anstieg bereitet uns kein Kopfzerbrechen.“ Der leichte Zuwachs im August sei in erster Linie den Sommerferien geschuldet, die in Brandenburg in diesem Jahr sehr spät lägen, erklärte Schlegel. Hierdurch seien zum einen noch eine Reihe von Arbeitslosmeldungen durch Schulabgänger und fertige Auszubildende eingegangen, zum anderen stellten viele Betriebe in dieser Zeit keine neuen Arbeitskräfte ein. „Einstellungen werden auf die Zeit nach den Ferien verlegt“, so Schlegel. Grundsätzlich gebe es „keine Anzeichen, dass sich etwas in die falsche Richtung entwickelt“. Vom höchsten Augustwert – im Jahr 2004 gab es im Agenturbezirk 54 000 Arbeitslose – sei man schließlich weit entfernt. Für den September gehe man zudem wieder von einem Rückgang der Arbeitslosenzahlen aus.

Stark zugenommen im Vergleich zum Vorjahr hat indes die Zahl der arbeitslos gemeldeten Ausländer. Extra erfasst werden in der Statistik der Agentur für Arbeit die Menschen aus „nicht europäischen Asylherkunftsländern“. Diese Gruppe wuchs in den vergangenen zwölf Monaten in Ostprignitz-Ruppin um 224 auf 246 Personen, in der Prignitz um 270 auf 315 Personen. Bei der Vermittlung gebe es nach wie vor Schwierigkeiten wegen fehlender Deutschkenntnisse, sagte Schlegel. Hier seien die Integrationskurse vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mit 600 Stunden Deutschunterricht der wichtigste Baustein.

Die meisten Flüchtlinge seien unter 25 Jahre alt. Sie brächten zwar Berufserfahrung mit, aber in der Regel keine Qualifikation nach deutschem Vorbild. Die Agenturchefin erklärte: „Wir versuchen mit vereinten Kräften und den Netzwerken in der Region den geflüchteten Menschen den beruflichen Integrationsprozess zu erleichtern.“ Dass die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr dennoch insgesamt zurückgegangen sei, wertete Schlegel als Signal, „dass wir weiterhin einen aufnahmefähigen Arbeitsmarkt haben.“

Von Mischa Karth

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