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Ostprignitz-Ruppin Rosige Zeiten auf dem Arbeitsmarkt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rosige Zeiten auf dem Arbeitsmarkt
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02:24 30.04.2018
Hat derzeit gut Lachen: Cornelie Schlegel, Chefin der Arbeitsagentur in Neuruppin Quelle: Peter Geisler
Neuruppin

Der unverhoffte Kälteeinbruch im März hatte nicht nur viele Firmen, sondern auch die Arbeitsmarktexperten kalt erwischt – es wurden weit weniger Leute eingestellt als gedacht.

Aber das ist Geschichte. „Wir haben den stärksten Rückgang der Arbeitslosigkeit in einem April seit fünf Jahren“, sagte am Freitag Cornelie Schlegel, die Chefin der Neuruppiner Arbeitsagentur, als sie die neuesten Daten für die Region vorstellte.

Demnach gab es im Bereich der Neuruppiner Agentur, die für die Prignitz, Ostprignitz-Ruppin, Oberhavel und das Havelland zuständig ist, in diesem Monat zugleich den stärksten Rückgang bei den Erwerbslosen in Brandenburg. Besonders erkennbar sei das durch die vielen Einstellungen im Hoch- und Tiefbau, dem Gartenbau sowie im Lebensmittelbereich oder bei den Köchen, so Schlegel.

Allein in Ostprignitz-Ruppin 50 Bauleute mehr als im März

Allein in Ostprignitz-Ruppin wurden demnach im April 50 Leute mehr im Baubereich eingestellt als im März. Ähnlich sah es in der benachbarten Prignitz aus, sagte Bereichsleiter Ronald Vieweg. In Ostprignitz-Ruppin kam jedoch hinzu, dass es fast ein Drittel weniger sogenannter 1-Euro-Stellen gibt als vor einem Jahr, sagte Schlegel. Deren Zahl sank von 862 auf 612 Beschäftigte.

Gleichzeitig hat in den vergangenen Monaten die Zahl der sozial versicherungspflichtig Beschäftigten im Landkreis um 1,8 Prozentpunkte zugenommen. Zum 30. September waren es 35 677 Menschen.

Über 27 000 richtige Jobs in der Prignitz

Die Prignitz darf sich zwar ebenfalls über einen Zuwachs bei den sozial versicherungspflichtig Beschäftigten freuen – allerdings fällt dieser mit 0,4 Prozentpunkten geringer aus. In der Prignitz gibt es demnach 27 222 sozial versicherungspflichtig Beschäftigte.

In beiden Landkreisen sei dieser Anstieg aber darauf zurückzuführen, dass nicht allein das Baugewerbe sowie die Bereiche Verkehr und Lagerei boomen, sondern dies auch für das Sozialwesen sowie die Bereiche Gesundheit, Erziehung und Unterricht gelte, sagte Schlegel. Sie geht davon aus, dass dieser Trend im Mai anhalten wird.

Von Andreas Vogel

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