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Archopark Freyenstein: Viel Neues

Tourismus Archopark Freyenstein: Viel Neues

Der Archopark in Freyenstein startet am 1. April in seine erste komplette Saison. Seit seiner Eröffnung am 6. Juni 2015 besuchten ihn 2000 Gäste. Künftig erhalten sie nicht nur einen Audioguide, sondern auch einen Chip, der ihnen die Welt der Stadtwüstung zugänglich macht.

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Christine Neumann und Marion Krüger von der Besucherinformation.

Quelle: Björn Wagener

Freyenstein. Er ist klein, rund, schwarz und erinnert stark an einen Chip für einen Einkaufswagen, doch er kann viel mehr: Das kleine Ding öffnet Besuchern schon bald das Tor zum Archopark. Wer den Chip am Tor einlesen lässt, kann die versunkene Welt des alten Freyenstein erleben. Möglich wird das ab dem 1. April, wenn die neue Tourismussaison beginnt. Dann gelten auch neue Öffnungszeiten für die Besucherinformation im Schloss – dienstags bis freitags von 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr und samstags, sonntags und feiertags von 12 Uhr bis 17 Uhr, bisher galt 13 bis 17 Uhr. „Aber wir haben gemerkt, dass die Besucher doch mehr Zeit brauchen, vor allem, wenn sie sich nicht nur den Park, sondern auch das gesamte Ensemble mit Schloss und Burg anschauen möchten“, sagt Christine Neumann, die die Besucherinformation gemeinsam mit Marion Krüger betreut.

Sämtliche Infos nur noch im Schloss

Bei ihnen gibt es die Audioguides mit den Erklärungen zum Archäologischen Park, alle Informationen, Erläuterungen und natürlich die Türöffner-Chips. Letztere ermöglichen, dass sich die Besucher selbstständig auf dem Gelände zurechtfinden können, ohne dass Personal zum Öffnen und Schließen der Türen vor Ort sein muss. Das wäre auch kaum möglich, weil vom Schloss bis zum Park ein paar Minuten Fußweg zurückzulegen sind. „Sämtliche Informationen gibt es nur noch hier“, betont Christine Neumann, die auch auf die Marienkirche, den Hirschhof oder das Modemuseum in Meyenburg verweist, wenn Besucher wissen möchten, was man rund um Freyenstein noch erleben kann. Im vergangenen Jahr war die erste Anlaufstelle für

Damit sind Touristen im Archopark gut gerüstet

Damit sind Touristen im Archopark gut gerüstet: Audioguide, Flyer und Toröffner.

Quelle: Björn Wagener

Besucher des Parks noch die alte Schule. Doch seit dem Umzug der Besucherinformation ins Schloss im November 2015 habe sich das geändert. Was Gästen allerdings auffallen dürfte: Es fehlen noch Hinweisschilder an den Türen zur Besucherinformation. Im Schloss gibt es eine ebenerdige Behindertentoilette, die von außen erreichbar ist. Die Tür kann mit einem Euroschlüssel geöffnet werden. Den Schlüssel gibt es aber auch in der Information.

Neuer Flyer, neue Partner

Eröffnet wurde der Park am 6. Juni 2015. Seitdem besuchten ihn 2000 Gäste. In der kommenden Saison sollen es noch viel mehr werden. Dafür wurden über die Wintermonate, in denen weniger Besucher kommen, weitere Neuerungen entweder schon umgesetzt oder auf den Weg gebracht. Dazu gehören zum Beispiel ein völlig neuer Flyer in deutscher und englischer Sprache und eine neu gestaltete Internetseite (www.park-freyenstein.de). Beides fasst die wichtigsten Informationen anschaulich zusammen. Auch sollen verstärkt Partner mit ins Boot geholt werden – etwa Busunternehmen, die den Archopark als einen Baustein in ihre Touren integrieren oder auch die Wittstocker Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft (WBQG), mit dessen Hilfe das Ernten und Verarbeiten von Garten- oder landwirtschaftlichen Produkten im Park hautnah zu erleben ist. Außerdem wurde Kontakt zur Europäischen Bildungsstätte für Lehmbau aufgenommen, um den Lehmbackofen im Park noch besser nutzen zu können. Der Archopark findet sich zudem bereits im Flyer des Förderkreises Prignitzer Museen, dem die Stadt kürzlich beigetreten ist. Er ist dort eines von zwölf Museen, die Touristen auf einen Blick kennenlernen können – neben der Aussichts- und Gedenkplattform zur Schlacht 1636 auf dem Scharfenberg, dem Klosterstift zum Heiligengrabe und der Gedenkstätte zum Todesmarsch im Belower Wald im Altkreis Wittstock.

Das Wissen bündeln

„Unser Ziel ist es, unser Wissen zu bündeln, voneinander zu lernen und gemeinsam für alle Angebote im Verbund eine museumspädagogische Kraft zu etablieren“, sagt Christine Neumann. Denn allein sei keines der Museen finanziell dazu in der Lage. Aber gerade im Archopark sind sehr oft auch Schulklassen unterwegs, auf die man sich so gut wie möglich einstellen wolle. Schon jetzt können sich Kinder passend für einen Besuch im Archopark ausstaffieren lassen – mit Ritterfiguren, Holzschwertern oder Schilde. Für Erwachsene gibt es unter anderem Postkarten, Bücher, Magnete oder Alkoholisches als Mitbringsel.

Von Björn Wagener

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