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Atemberaubende Musical-Show in Kyritz

Von Evita bis Phantom der Oper Atemberaubende Musical-Show in Kyritz

Blues Brothers, Evita und Phantom der Oper waren nur drei von über 20 Musicals, die binnen dreier Stunden im Kyritzer Kulturhaus gezeigt wurden, zumindest teilweise. Mit der Show „Musical Moments“ begeisterten die Künstler ein großes Publikum, das gekonnt immer wieder mit ins Geschehen einbezogen wurde.

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Nicht nur die „Blues Brothers“ heizten dem Publikum im Kyritzer Kulturhaus ordentlich ein.

Quelle: André Reichel

Kyritz. Erst schmetterten die „Blues Brothers“ ihre Songs von der Bühne des Kyritzer Kulturhauses, um Minuten später „Evita“ Platz machen zu müssen, der dann irgendwann auch noch das „Phantom der Oper“ folgte. Und das waren nur drei von etwa 20 Musicals, die alle auf einmal binnen dreier Stunden in Kyritz von dem Ensemble um Espen Nowacki gezeigt wurden. Dieser in Norwegen geborene und aufgewachsene Künstler ist in Kyritz dabei längst kein unbekannter mehr. Schon zwei Mal begeisterte er mit seinen Leuten das heimische Publikum mit Musicals. Die nun aktuelle, atemberaubende Show „Musical Moments“ aber übertraf alles bisherige.

Der Kenner erkennt’s

Der Kenner erkennt’s: „Les miserables.“

Quelle: André Reichel

Kulturhauschefin Ruth Schulze und ihr Team hatten Freitagabend alle Hände voll zu tun: „Musical Moments ist ein Publikumsmagnet. Das Programm zog Leute aus der ganzen Gegend hierher“, sagte sie. Schließlich zeigten die Künstler in ihrer dreistündigen Show zwar jeweils weltbekannte, aber dennoch außerordentlich abwechselungsreiche Stücke. Mit tiefen Gefühlen, dramatischen und atemberaubenden Geschichten und Melodien, die jeder kennt.

Dieses Mal viele junge Gäste im Kyritzer Kulturhaus

Espen Nowackis Darsteller zeigten sich bis zum Schluss sowohl schauspielerisch, als auch gesanglich in Bestform, ob bei Sister Act, Elizabeth, Phantom der Oper, Cats, Mamma Mia oder Tanz der Vampire und den vielen anderen Stücken. So viele Musicals auf einmal und in dieser Qualität zu erleben, das gibt es nur in dieser Show.

Von den Solo-, Duett- und Ensemblenummern zeigte sich das Kyritzer Publikum dementsprechend überaus begeistert. Gekonnt bezogen sie die Gäste schließlich auch immer wieder mit ins Geschehen ein. Mehrmals begaben sich die Künstler dazu mitten in die Menge, oder sie holten einen der Zuschauer auf die Bühne. Gezwungen mitzusingen oder gar mitzutanzen war natürlich niemand. Und anders, als sonst bei so einigen Veranstaltungen, waren dieses Mal zudem augenscheinlich viele junge Leute dabei in diesem Kulturhaus, das oft ausverkauft ist. So auch schon wieder am 9. März. Dann singt Ronny Weiland, der „neue Ivan Rebroff“.

Von André Reichel

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