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Auch Norma plant einen Neubau

Neustadt Auch Norma plant einen Neubau

Die Neustädter Stadtverordneten befassen sich demnächst mit den Plänen für das einstige Asylbewerberheim an der Segeletzer Straße. Dort will der Discounter Norma einen neuen Markt bauen – als Ersatz für den jetzigen in der Hohenofener Straße.

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Das ehemalige Asylbewerberheim soll abgerissen werden.

Quelle: Beckmann

Neustadt. Der Neustädter Einzelhandel ist kräftig in Bewegung. Drei von vier Supermarktbetreibern in der Stadt planen Neubauten oder sind wie im Fall Netto schon mitten dabei. Während man bei Edeka immer noch ungeduldig auf die Baugenehmigung für das Gelände an der Amtsverwaltung wartet, werden sich die Stadtverordneten demnächst mit einem ganz ähnlichen Vorhaben von Norma befassen.

Vor genau fünf Jahren beschlossen die Stadtverordneten, ein Bebauungsplanverfahren für das Gelände des einstigen LPG-Lehrlingswohnheims und späteren Asylbewerberheims an der Ecke von Köritzer und Segeletzer Straße. Die Gebäude dort standen schon damals seit Jahren leer und galten mehr und mehr als Schandfleck. Hauptziel der Lokalpolitik war es 2011 aber, die Neuansiedlung von Discountmärkten an dieser Stelle zu steuern. Neustadt galt auf diesem Gebiet längst als überversorgt.

Beschluss soll im neuen Jahr gefasst werden

Momentan sind Neuansiedlungen kein Thema. Allerdings strebt der Norma-Markt in der Hohenofener Straße die Errichtung eines neuen, größeren Marktgebäudes an. Dafür soll das Gelände des einstigen Asylbewerberheimes nun doch genutzt werden. Der aktuelle Entwurf des Bebauungsplanes berücksichtigt das bereits. Ursprünglich wollten sich die Stadtverordneten und ihre Ausschüsse dieser Tage damit beschäftigen, doch hatte sich kurzfristig weiterer Abstimmungsbedarf ergeben. Die Verwaltung zog den entsprechenden Beschluss zurück. „Das kommt jetzt erst im neuen Jahr in die Stadtverordnetenversammlung“, kündigt Amtsdirektor Dieter Fuchs an.

Das für künftige Bauvorhaben zur Verfügung stehende Areal umfasst gut 5000 Quadratmeter. Nach dem Abriss der Gebäude plant Norma dort die Errichtung eines mit 1200 Quadratmetern deutlich größeren Marktes als der bisherige. Zur Köritzer Straße hin sollen Parkplätze angelegt werden. Der Markt samt Filialbäcker wird etwas zurückgesetzt. Für Norma attraktiv ist der Platz nicht zuletzt wegen seiner größeren Nähe zum Stadtzentrum.

Was mit dem alten Marktgebäude geschieht, ist nicht Bestandteil des Bebauungsplanes. Auch im Fall von Netto und Edeka ist die künftige Nutzung der Altbauten aus den 90ern derzeit noch unklar.

Von Alexander Beckmann

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