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Ostprignitz-Ruppin Auf dem Weg zum Festivalort
Lokales Ostprignitz-Ruppin Auf dem Weg zum Festivalort
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00:18 19.05.2017
Die Teetzer Bühne ist inzwischen recht professionell. Quelle: Veranstalter
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Teetz

Hinter den Fassaden von Teetz brodelt es. Da laufen nämlich die Vorbereitungen auf das nächste Dorffest. Und das funktioniert in Teetz ein bisschen anders als in anderen Dörfern. Am 16. und 17. Juni werden sich zum vierten Mal in Folge Musiker aus weitem Umkreis auf dem Festplatz am Dosse-Ufer versammeln, um „Teetz de la Musik“ zu feiern.

„Beim ersten Mal hatten wir noch einen Anhänger als Bühne“, erinnert sich Ortsvorsteher Torsten Gerloff. Inzwischen sei das Ganze recht professionell geworden. „Jetzt holen wir immer die transportable Bühne aus Kyritz.“ Auch die Zahl der Besucher sei gestiegen. Im vergangenen Jahr waren es einige hundert.

Aus Leidenschaft für die Musik

Grundlage von „Teetz de la Musik“ war von Anfang an musikalische Leidenschaft. „Entstanden ist das mehr oder weniger durch einige Berliner, die hier in den Ort kamen“, erzählt Torsten Gerloff. „Die haben zusammen Musik gemacht und kamen auf die Idee, sich hier mit anderen Bands zu treffen.“ Möglichst viele Musiker sollten eine Gelegenheit zum Auftritt bekommen. Ursprünglich dachte man daran, dafür die Höfe im Dorf zu nutzen. „Aber irgendwann hat man gemerkt, dass das zu kompliziert wird.“ Außerdem verfügt Teetz mit seinem Festplatz direkt an der Dosse über einen wirklich idyllischen Veranstaltungsort.

Zum Dorffest werden auch diesmal wieder am Freitagabend und ab Sonnabendnachmittag knapp ein Dutzend Bands erwartet. Sie decken eine weite Skala zwischen Schlager und trashigem Rock ab.

Die Bands kommen gern

Die Veranstalter mussten schon Musikern absagen. „Eigentlich wollen wir um Mitternacht durch sein“, erklärt Torsten Gerloff. „Ich hab selbst gestaunt, wie viele hier umsonst spielen wollen. Und manche sind ja richtig gut.“

Obwohl die Musiker keine Gage erhalten, bringt so ein Fest natürlich einigen Aufwand mit sich. Tontechnik gibt es über gute Beziehungen. Viele aus dem Dorf packen mit an – ganz aktiv auch die Feuerwehrleute. Sie stimmten zum Auftakt des Musikmarathons auch schon mal ein Liedchen an. Die Stadt Kyritz unterstützt das Fest seit Jahren über ihre Kulturförderung. Und ansonsten geht der Hut rum. „Da lässt sich auch kaum einer lumpen, wo’s doch schon keinen Eintritt kostet“, freut sich der Ortsvorsteher.

Mehr zur Veranstaltung unter www.dosse-fest.de.

Von Alexander Beckmann

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