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Aufklärung über Flüchtlingsunterkünfte

Ungewöhnliche Einladung in Ostprignitz-Ruppin Aufklärung über Flüchtlingsunterkünfte

Immer wieder gibt es Spekulationen darüber, was für tolle Wohnungen geflüchtete Menschen in Ostprignitz-Ruppin erhalten würden. Der Landkreis will nichts verschleiern und beschönigen – deshalb lädt er für Freitag ein. Von 15 bis 18 Uhr können sich Interessierte in Neuruppin die Unterkünfte ansehen, die derzeit in der Nähe des Oberstufenzentrums entstehen.

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Das eine von zwei Modulen ist fast schon fertig.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. In Sachen Unterkünfte für Flüchtlinge geht der Landkreis jetzt in die Offensive: Die Verwaltung lädt für den morgigen Freitag zu einem Tag der offenen Tür in die Alt Ruppiner Allee ein. Von 15 bis 18 Uhr können Interessierte die im Bau befindlichen Wohnungen für Asylbewerber und Flüchtlinge anschauen. „Wir werden dazu mehrere Führungen anbieten“, sagte Kreissprecherin Britta Avantario am Mittwoch. Demnach können sich Besucher sowohl in den Gemeinschaftsräumen umsehen, die bereits im einstigen LEB-Gebäude entstanden sind, als auch in den Wohnungen, die schräg gegenüber fertiggestellt wurden. In jenem Modul ist Platz für bis zu 126 Menschen. Bezogen werden können die ersten Wohnungen vermutlich bereits ab der nächsten Woche. Hingegen werden die Unterkünfte im LEB-Gebäude wohl erst im Juli bezugsfertig sein. Dort sollen bis zu 100 geflüchtete Menschen wohnen können. In einem weiteren Schritt soll auf dem Gelände in der Nähe des Oberstufenzentrums noch ein weiteres Modul für bis zu 126 Menschen entstehen.

Beim Tag der offenen Tür, zu dem sich ebenfalls Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde angemeldet haben soll, wird sich auch die neue Heimleitung der Unterkünfte vorstellen. Möglich sein sollen zudem Gespräche auch in kleinerer Runde. Der Verein Esta Ruppin wird über seine Arbeit mit geflüchteten Menschen informieren.

Seit die Grenzen für Asylbewerber an der sogenannten Balkan-Route geschlossen sind, kommen nur noch wenige Flüchtlinge in die Region. Seit Januar waren es gut 200. Im vergangenen Jahr hatten knapp 1400 Menschen im Landkreis eine Unterkunft gefunden.

Von Andreas Vogel

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