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Aufklebern an den Leim gegangen

Dritter "Spuckie-Putz" am Sonnabend mit 40 Teilnehmern Aufklebern an den Leim gegangen

Mit Sprühflaschen und Schabern in den Händen befreiten 40 Teilnehmer am "Spuckie-Putz" die Wittstocker Innenstadt von Neonazi-Aufklebern. Das Bündnis "Wittstock bekennt Farbe" hatte am Sonnabend zur bereits dritten Aktion in diesem Jahr eingeladen.

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Ein Laternenmast war das erste Ziel der "Spukie-Putz"-Beteiligten.

Quelle: Madlen Wirtz

Wittstock. Unterstützung gab es von den Mitstreitern des Bündnisses "Neuruppin bleibt bunt". In zahlreichen Straßen innerhalb der Stadtmauer und im Wohngebiet Bohnekamp waren die Teilnehmer zu Fuß unterwegs. Sie entfernten Aufkleber von Laternenmasten, Schildern, Papierkörben und Hauseingängen. "Wo wir nicht so einfach herankamen, bauten wir Räuberleitern. Insgesamt ist die Aktion ruhig verlaufen", sagte Kerstin Zillmann vom Wittstocker Bündnis. Sie fügte noch hinzu: "Wir wurden von der Polizei begleitet. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit."

Kerstin Zillmann bedauert jedoch, dass sich am Sonnabend recht wenig Wittstocker beteiligt haben. "Es muss doch jedem ein wichtiges Anliegen sein, dass unsere Stadt schöner wird und es auch bleibt." Kerstin Zillmann möchte nicht, dass das Wittstocker Bündnis in die "linke Ecke" geschoben wird. "Dieses Bündnis ist überparteilich und überkonfessionell. Hier kann sich jeder Bürger mit einbringen."

Von Madlen Wirtz

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