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Auftakt für Verkehrsschulungen

Wittstock Auftakt für Verkehrsschulungen

Eine Verkehrsschulung für Senioren hat am Dienstag bei der Volkssolidarität in der Wittstocker Poststraße begonnen. Referent Paul-Norbert Bergmann vom ADAC führt die Teilnehmer noch bis Ende November durch aktuelle Entwicklungen im Straßenverkehr.

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ADAC-Referent Paul-Norbert Bergmann.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Alles wird aufgezeichnet, jede kleine Geschwindigkeitsüberschreitung, jede geschnittene Kurve oder sonstige Sünde im Straßenverkehr: Eine Telematik-Box im Auto liefert all diese Informationen sofort an die Kfz-Versicherung, die entsprechende Konsequenzen folgen lassen kann. Das gilt aber natürlich auch umgekehrt. Wer umsichtig fährt, kann mit Rabatten rechnen. „Für mich persönlich wäre das nichts. Denn dadurch wird der Autofahrer gläsern. Jedes Detail im Fahrverhalten wird gespeichert“, sagt Paul-Norbert Bergmann, ADAC-Referent in Sachen Verkehrsschulung. Er berichtet aber auch, dass sich schon zahlreiche Autofahrer eine solche Box installiert hätten. In der Senioren-Runde in Wittstock löst die Telematik aber keine Begeisterung aus. „Das kann natürlich jeder für sich selbst entscheiden“, sagt Bergmann.

Das richtige Verhalten im Straßenverkehr

Er startete am Dienstag eine kostenlose Verkehrsschulung speziell für Senioren. Sie findet noch an drei weiteren Terminen im November statt und wird in Zusammenarbeit mit dem Verbandsbereich Prignitz-Ruppin der Volkssolidarität veranstaltet. Am 22. sowie am 29. und 30. November finden jeweils ab 10 Uhr weitere solcher Informationsrunden statt. Dann soll es auch um Verkehrsrecht und das richtige Verhalten im Straßenverkehr im Winter gehen. Das Besondere: Im letzten Modul ist erstmals die Arbeit in kleinen Gruppen geplant. Das heißt, die Teilnehmer werden sich jeweils zu Dritt oder zu Viert zusammenfinden, um knifflige Verkehrssituationen oder ähnliche Aufgaben zu lösen. Das soll die Effektivität der Schulungen weiter erhöhen.

25 Teilnehmer beim Auftakt

Zum Auftakt wollten sich am Dienstag 25 Teilnehmer auf den neuesten Stand in Sachen Straßenverkehrsordnung und -verkehrsrecht bringen. Dabei ging es unter anderem um die Maut, die Gültigkeitsdauer von Führerscheinen, die Erweiterung von Tüv-Untersuchungen oder Veränderungen, die der kürzlich beschlossene neue Verkehrswegeplan mit sich bringt.

Paul-Norbert Bergmann engagiert sich bereits seit 1990 als Referent, wenn es um Fragen rund um den Straßenverkehr geht. Vielen Teilnehmern solcher Runden ist er daher längst bekannt. „Nächstes Jahr werde ich zum letzten Mal Verkehrsschulungen durchführen. Ich bin jetzt 81 Jahre alt“, sagte er am Dienstag in Wittstock, kündigte aber auch an, dass es einen Nachfolger geben werde.

Von Björn Wagener

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