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Ostprignitz-Ruppin Aus Tokio an die Klosterkirche Neuruppin
Lokales Ostprignitz-Ruppin Aus Tokio an die Klosterkirche Neuruppin
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00:43 14.03.2018
Gabriele Zieme-Diedrich bewirbt sich auf die Pfarrstelle in Neuruppin. Quelle: Reyk Grunow
Neuruppin

Sie lebt im japanischen Tokio, doch mit Brandenburg kennt sie sich bestens aus. Mit dem Land, mit den Menschen und auch mit der Situation der evangelischen Kirche. Mit einem Probegottesdienst stellte sich Pfarrerin Gabriele Zieme-Diedrich am Sonntag in der Neuruppiner Klosterkirche der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Ruppin vor.

Die 52-Jährige hat sich auf die Pfarrstelle beworben, die vakant ist, seitdem Susanne Graap im vergangenen Oktober als Predigerin an den Dom in Brandenburg an der Havel gewechselt ist.

Sechs Jahre Pfarrerin der deutschen Gemeinde in Tokio

Ein Probegottesdienst gehört zum üblichen Verfahren, er ist die erst Gelegenheit, dass sich die Gemeindemitglieder und die Bewerber gegenseitig kennenlernen. Immerhin werden Pfarrer meist für zehn Jahre in ein Amt gewählt.

Seit sechs Jahren leitet Gabriele Zieme-Diedrich die deutsche evangelische Gemeinde im japanischen Tokio. Ursprünglich stammt sie aus Potsdam, hat zu DDR-Zeiten Theologie studiert und ihr Vikariat kurz nach der Wende in Berlin gemacht.

Aus Brandenburg nach Japan und jetzt wieder zurück

Zuletzt war sie Pfarrerin in einer großen Gemeinde mit 16 Kirchen und zwölf Friedhöfen im Westhavelland, bevor sie sich nach Japan bewarb. Ihre Anstellung dort endet in diesem Juli wie geplant. Die Ausschreibung in Neuruppin kam genau richtig.

Ob sie künftig wirklich in der Fontanestadt predigen wird, entscheidet sich frühestens in einigen Wochen. Der Kreiskirchenrat müsste sie in das Amt wählen. Gabriele Zieme-Diedrich hat sich aber auch noch in einer Gemeinde in Berlin beworben.

Am Montag ab 17.30 Uhr findet in der Neuruppiner Klosterkirche ein Gemeindeabend mit Gabriele Zieme-Diedrich statt.

Von Reyk Grunow

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