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Ostprignitz-Ruppin Aus lauter Tierliebe aufs Land gezogen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Aus lauter Tierliebe aufs Land gezogen
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17:49 15.10.2016
Tiere gehören zum Lebensmittelpunkt von Christian und Anja Mill. Quelle: Christamaria Ruch
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Liebenthal

Katzen, Hunde oder Papageien gehören zum Lebensmittelpunkt von Anja und Christian Mill. Das junge Paar lebt seit fünf Jahren in Liebenthal.

Eher zufällig fiel die Wahl auf das Dorf, aber bei ihrem neuen Zuhause passte einfach alles zusammen. „Wegen unserer Tierliebe haben wir eine Wohnung auf dem Land gesucht“, so Anja Mill.

Die 31-jährige Anja Mill stammt aus Wittstock, lernte vor 14 Jahren ihren späteren Mann Christian kennen und zog zunächst zu ihm kurz hinter die Landesgrenze nach Mecklenburg.

Der Ort ist nicht so abgelegen

Christian Mill ist 32 Jahre und stammt aus Grabow-Below. Doch das Ehepaar suchte einen Ort, der nicht so abgelegen ist. „Die Lage von Liebenthal ist interessant und praktisch“, sagt er. Egal ob eine Fahrt nach Berlin, Hamburg, Rostock oder Stendal und Wittenberge ansteht, von Liebenthal aus führen kurze Wege zur Autobahn und Bundesstraße. „Wir leben auf dem Dorf, sind aber auch sehr schnell in Wittstock“, sagt Anja Mill.

Neugierig schaut Edelpapageidame „Emma“ von Anja Mills Schulter. Quelle: Ruch

Zwei Katzen, drei Hunde und zwei Papageien leben bei der Familie. „Keks“ ist ein Findelkind, Anja Mill zog die Katze mit der Flasche auf. „Die fremde Katzenmutter wurde hier vor der Tür überfahren“, erinnert sie sich. Dieses Schlüsselerlebnis führte dazu, dass sie mit ihrem Mann dem Tierschutzverein in Wittstock beitrat. Das war Ende 2013. Mittlerweile sind sie bei Veranstaltungen des Vereins aktiv. „Durch unseren Vereinseintritt haben wir zufällig erfahren, dass auch noch zwei weitere Einwohner aus Liebenthal dort Mitglied sind“, so Anja Mill.

Jeden Tag stehen Spaziergänge mit den Hunden auf dem Programm. Hinter dem Grundstück laufen sie über Felder bis hin zur Autobahn. „Die Tiere müssen ja ausgelastet werden“, so Christian Mill. Auch die Edelpapageidame „Emma“ ist ein Schmuckstück. Sitzt sie angeleint auf der Schulter von Anja Mill, gehen beide manchmal im Dorf spazieren. „Wir haben uns hier unsere eigene kleine Welt geschaffen“, sagt sie. Im letzten Jahr kehrte Ratlosigkeit bei dem Paar ein: Dreimal innerhalb kurzer Zeit wurde eine junge Katze im Dorf überfahren. Anschließend fanden Mills jeweils die toten Tiere bei sich im Vorgarten. Wer dahinter steckte, blieb bis heute im Dunkeln.

Von Christamaria Ruch

Aus einer Idee wurde ein Geschäft: Marlen Matthes schneidert Hundehalsbänder- und Geschirre. Nach Maß, individuell und so, dass es das Tier nicht beeinträchtigt. Die Ex-Berlinerin wohnt seit einiger Zeit in Hakenberg, wo sie 300 Tiere hält, jagen geht und sich im Verein für das Dorfleben engagiert.

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