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Ausgezeichnete Gartenanlage

Verein "Pappelallee" bei Landeswettbewerb erfolgreich Ausgezeichnete Gartenanlage

Mit dem Sieg der „Pappelallee“ beim Wettbewerb des Ortsverbandes der Gartenfreunde in Wittstock im vorigen Jahr hatte sich der Verein für den Landeswettbewerb „Gärten im Städtebau“ qualifiziert. Und auch dort haben die Beete Eindruck gemacht. Für einen Platz auf dem Siegerpodest hat es dann aber nicht ganz gereicht.

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Hübsch und liebevoll gestaltete Kleingärten gibt es in der Pappelallee in der Haßlower Chaussee in Wittstock.

Quelle: Madlen Wirtz

Wittstock/Dosse. „Wir haben dort den 4. Platz belegt“, freut sich Helmut Strunk, der Vorsitzende des Ortsverbandes der Gartenfreunde in Wittstock. Die Anlage in der Haßlower Chaussee wird demnächst prämiert. „Es hatten sich allerdings nur fünf Gartenvereine an dem Landeswettbewerb beteiligt“, fügt er hinzu. Am 5. November werden Carmen Krüger, die Vorsitzende des Vereins Pappelallee, und Helmut Strunk zur Auszeichnungsveranstaltung nach Potsdam fahren.

„Für uns war es wichtig, überhaupt dabei gewesen zu sein. Es zeigt auch eine touristische Wirkung der Stadt“, ist sich Helmut Strunk sicher. Vor allem aber findet er: „Die Beteiligung am Landeswettbewerb hat gezeigt, dass wir nicht im eigenen Saft schmoren.“ Es sei interessant gewesen, zu erfahren, worauf die Kommission Wert legt und was verbesserungswürdig ist. Bei der Besichtigung seien Details zum Vorschein gekommen, die kaum jemand in Betracht zog. So hätte der Vereinsvorstand im Aushang auch über Gartentipps oder freie Gärten informieren oder Hinweise zur Schädlingsbekämpfung geben können. Die Bewerter legten zudem großen Wert auf Nützlinge in der Kleingartenanlage. Mit einem großen Insektenhotel konnte daher die „Pappelallee“ beeindrucken. Mit liebevoll gestalteten Insektenhotels und Nistkästen für Singvögel geben die Gartenfreunde den Nützlingen auch auf ihren gerade einmal 300 Quadratmeter kleinen Parzellen ein Zuhause. Einige Kleingärtner haben sich einen Teich angelegt. So ein Feuchtbiotop bietet paradiesische Verhältnisse für Amphibien. Nur die Größe und den harmonischen Gesamteindruck müssen die Kleingärtner stets im Auge behalten.

Die klassische Ein-Drittel-Regelung nach der Rahmengartenordnung, die im Bundeskleingartengesetz verankert ist, gilt als unumstößlich. Der Kleingarten dient nicht nur der Naherholung. Die Fläche muss bewirtschaftet sein. „Das oberste Gebot ist die kleingärtnerische Nutzung. Daran halte ich fest. Obst und Gemüse müssen für den Eigenbedarf angebaut werden. Nur so kann der niedrige Pachtzins bleiben“, betont Helmut Strunk. Er fühlt sich seit dem Besuch der Kommission um so mehr in seiner Funktion als Ortsverbandsvorsitzender gestärkt.

Von Madlen Wirtz

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