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Ausschuss plädiert für Discounter-Erweiterung

Wusterhausen Ausschuss plädiert für Discounter-Erweiterung

Der Bau- und Ordnungsausschuss der Gemeindevertretung Wusterhausen hat sich bei seinem jüngsten Treffen für eine Erweiterung des Aldi-Marktes an der Bundesstraße 5 ausgesprochen. Die Fläche soll von 750 Quadratmetern auf 1050 Quadratmeter wachsen.

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Der Discounter möchte seine Waren im Wusterhausener Geschäft besser präsentieren können.

Quelle: dpa

Wusterhausen. Bei seiner Sitzung am Dienstagabend in Kantow hat der Bau- und Ordnungsausschuss der Gemeindevertretung empfohlen, bei ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause am 11. Juli die Satzung über den Bebauungsplan „Einzelhandel Bahnhofstraße Wusterhausen/Dosse“ zu beschließen. Ziel ist die Erweiterung des Aldi-Verbrauchermarktes von 750 Quadratmetern auf 1050 Quadratmeter. Dies sei erforderlich, „um Bewegungsfreiheit und eine bessere Warenpräsentation, bessere Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter und entsprechende Lagerkapazitäten im Leergutbereich zu schaffen“, heißt es in einer Begründung des zuständigen Planungsbüros.

Baustart noch im Sommer möglich

Gibt die Gemeindevertretung grünes Licht, kann der Vorhabenträger nach der Veröffentlichung des Beschlusses den Bauantrag stellen. Im für ihn günstigsten Fall sei ein Baubeginn noch in diesem Sommer möglich, sagte Martina Vogel, im Rathaus zuständige Koordinatorin der Fachgruppe Öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie das Gewerbeamt, am Dienstag den Ausschussmitgliedern.

Dass es zum Um- oder gar Neubau nicht nur Zustimmung in der Stadt gibt, brachte Torsten Stürmer (AfD) in die Diskussion ein. Einzelhändler aus der Innenstadt hätten sich besorgt an ihn gewandt. Sie fürchten weitere Kaufkraftverluste, so Stürmer, der sich letztlich bei der Abstimmung über die Satzung der Stimme enthielt. Zuvor hatte der selbstständige Kfz-Meister einen Vorschlag unterbreitet, der im sachsen-anhaltinischen Nach­barkreis Stendal bereits realisiert worden sei. Dort habe der Discounter an einem eigenen Werbeträger auch Einzelhändlern Platz dafür gelassen, auf ihre Angebote hinzuweisen – nicht umsonst, aber für einen monatlich fälligen, erträglichen Obolus.

Martina Vogel sagte zu, den Vorschlag an die zuständigen Stellen weiterzuleiten.

Von Wolfgang Hörmann

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