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Ausstellung zur „Freien Heide“ öffnet

Zempow Ausstellung zur „Freien Heide“ öffnet

Sie gehört zu einer der bemerkenswertesten und langwierigsten Friedensbewegungen in der deutschen Geschichte. Der Kampf gegen das Bombodrom beginnt am 23. August 1992 mit der Gründung der Bürgerinitiative „Freie Heide“. 17 Jahre später ist die Heide wirklich frei. Über den Kampf und die Geschichte der Bewegung informiert ab Mittwoch eine Ausstellung in Zempow.

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Ulrike Laubenthal (l.) und Niels Detloff gehören zum Organisationsteam der Ausstellung.

Quelle: Christian Bark

Zempow. Am 23. August ist es 25 Jahre her, dass sich im Schweinricher Dorfkrug die Bürgerinitiative„Freie Heide“ gründete. Aus einer kleinen Gruppe wurde mit der Zeit eine große Bewegung für den Frieden und die Natur. Aus diesem Anlass zeigt der Verein Friedensscheune in der Zempower Dorfstraße 40 ab Mittwoch eine Ausstellung zur Geschichte der Bewegung gegen das „Bombodrom“.

„Aufhänger der Ausstellung sind die Mahnsäulen, die teilweise noch heute in der Region zu finden sind“, berichtet Friedensscheunen-Vorsitzende Ulrike Laubenthal. Insbesondere diesem Aspekt der „Freien Heide“ widmet sich der Verein seit einiger Zeit mit besonderer Aufmerksamkeit. Diese würden ab August auf eine besondere Art in der Scheune erlebbar sein. Auch sei eine künstlerische Umrahmung der Ausstellung geplant. Im Jahr 2012 wurde der Verein durch Initiative der „Sichelschmiede-Werkstatt für Friedensarbeit in der Kyritz-Ruppiner Heide“ in Zempow ins Leben gerufen. Er verwaltet Nachlässe von Bombodrom-Gegnern und sammelt Dokumente zur „Freien-Heide“-Bewegung. Ziel ist ein Dokumentationszentrum zur Geschichte des Kampfes gegen das geplante Bombodrom.

Die festliche Ausstellungseröffnung findet am morgigen Mittwoch um 19 Uhr statt. Untergebracht ist sie in der dem Verein namensgebenden Scheune auf dem Hof von Ulrike Laubenthal. Danach ist die Ausstellung täglich außer Montags von 10 bis 12 und von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Sie endet am 31. Oktober 2017. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

Von Christian Bark

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