Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Auto statt und Bus und Bahn

Neustadt Auto statt und Bus und Bahn

Der Schienenersatzverkehr für den Regionalexpress in Richtung Glöwen und Wittenberge sorgt in Neustadt für besonders volle Pendlerparkplätze. Schließlich brauchen die Busse gut dreimal so lange wie normalerweise der Zug.

Voriger Artikel
Schulhort zieht um
Nächster Artikel
Bundesstraße ab 10. April voll gesperrt

Schienenersatzverkehr bis Glöwen: Vor dem Neustädter Bahnhof halten besonders viele Busse.

Quelle: André Reichel

Neustadt. Auf dem Neustädter Bahnhofsvorplatz drängeln sich seit einigen Tagen die Busse. Auch die Parkplätze quellen über. Grund sind die Ende vergangener Woche begonnenen Bauarbeiten an den Bahngleisen zwischen Neustadt und Glöwen: Zu den normalen Linienbussen kommt jetzt noch der Schienenersatzverkehr für den Regionalexpress RE 2 der Odeg hinzu.

Für Pendler aus dem Bereich Breddin und weiter westlich entlang der Bahnstrecke ist das momentan mit einiger Erschwernis verbunden. Die Fahrzeiten verlängern sich deutlich. Von Breddin nach Neustadt braucht der Bus eine halbe Stunde. Von Glöwen sind es noch einmal 25 Minuten mehr.

Der Zug schafft die Strecke normalerweise in 16 Minuten. Die Zeit fürs Umsteigen muss man auch noch dazuzählen. Wer von Glöwen oder Wittenberge nach Berlin will und zurück, kann sich derzeit auf eine rund zweieinhalb Stunden längere Fahrzeit einstellen.

Immerhin: Von größeren Problemen mit der Organisation des Schienenersatzverkehrs – im Einsatz sind Busse aus Neustrelitz – wurde bisher nichts bekannt. Ganz verlassen scheinen die Bahnfahrgäste nicht zu sein. Weder der Amtsverwaltung noch dem Breddiner Bürgermeister kamen jedenfalls bisher Klagen zu Ohren.

Außerdem wollen sich viele offenbar überhaupt gar nicht erst auf den Ersatzverkehr einlassen. Sie fahren jetzt gleich die paar Kilometer mehr mit dem Auto bis Neustadt, stellen es dort ab und steigen in den Zug.

In Neustadt hat sich die sowieso schon angespannte Parkplatzsituation damit noch einmal spürbar verschärft – zumal wegen der Abrissarbeiten hinter Amtsverwaltung momentan sowieso schon Stellplätze fehlen.

Schon am Donnerstag soll die Normalität wieder in den Bahnverkehr zurückkehren. Die Bauarbeiten an dem Streckenabschnitt sind dann vorerst abgeschlossen.

Von Alexander Beckmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin
123c76c4-dff8-11e7-a15f-f363db308704
Fontanestadt Neuruppin „damals und heute“

Neuruppin ist die Kreisstadt des Landkreises Ostprignitz-Ruppn. Der Ort erhielt 1256 das Stadtrecht und ist bekannt als Geburtsstadt von Schriftsteller Theodor Fontane und Baumeister Karl Friedrich Schinkel.

c001ffb8-fc5e-11e7-90a2-a388f9eff187
Kyritz damals und heute

Über ihre mittelalterlichen Grenzen wuchs die Knatterstadt erst im 19. Jahrhundert hinaus. Aber dann richtig: Die Stadt ist im steten Wandel begriffen. Viele alte Bauten mussten bis in die jüngste Zeit hinein neuen Ideen und Bedürfnissen weichen.

7d84d8be-fb68-11e7-b11f-9a7b802e86ee
Lindow damals und heute

Die MAZ lädt ein zu einer Zeitreise. Wir haben historische Ansichten von Lindow zusammengestellt und vom gleichen Ort aus wie damals heute noch einmal eine Aufnahme gemacht. Die Ergebnisse zeigt diese Bildergalerie. Die historischen Karten stammen aus dem Privatarchiv des Lindowers Udo Rönnefahrt.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg